0,3 Prozentpunke

Es ist beschlossene Sache! Krankenkassen-Beiträge steigen

Der nächste Preis-Schock ist in Sicht! Schon im kommenden Jahr soll der Zusatzbeitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung steigen.

Es ist beschlossene Sache! Krankenkassen-Beiträge steigen
Foto: IMAGO / Zoonar

Egal, ob Lebensmittel, Energie oder Sprit, alles wird teuer. Auch die Zusatzbeiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) müssen laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD, 59) im kommenden Jahr dran glauben ...

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Dass die steigenden Ausgaben die Krankenkassen belasten, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch wie soll man dieses Defizit stopfen? Etwa mit Steuermitteln? Nein! Stattdessen will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach im kommenden Jahr auf eine Erhöhung der Zusatzbeiträge setzen.

Im Klartext bedeutet das: Der durchschnittliche Zusatzbeitrag, der derzeit bei 1,3 Prozent des Bruttoeinkommens liegt, soll 2023 um 0,3 Prozentpunkte angehoben werden. Demzufolge müssten die rund 57 Millionen Mitglieder der Gesetzlichen Krankenkasse dann insgesamt durchschnittlich 16,2 Prozent des Bruttolohns an die Krankenversicherung abführen. Laut der "Bild" müssten Normalverdiener dann im Schnitt mit 156 Euro mehr pro Jahr rechnen und Top-Verdiener mit 312 Euro netto.

Lauterbach zufolge soll diese Beitragserhöhung ein Plus von bis zu fünf Milliarden Euro in die Kasse spülen. Leistungskürzungen soll es im Rahmen der Erhöhung des Zusatzbeitrages jedoch nicht geben.

Beitragserhöhung bei der Gesetzlichen Krankenversicherung: Jetzt hagelt es Kritik

Kritische Worte an den Plänen Lauterbachs ließen jedoch nicht lange auf sich warten. "Eine weitere Erhöhung der Krankenkassenbeiträge kann sich Deutschland nicht mehr leisten", so Markus Jerger, Vorsitzender des Bundesverbandes Der Mittelstand (BVMW). Ähnlich sieht es auch Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen. "Der Staat muss die Einnahmeseiten der gesetzlichen Krankenversicherung verbessern, damit am Ende nicht die Beitragszahlenden die Löcher stopfen", sagte er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

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