Wetter aktuell

Heute komisches Licht? Dieses Wetterphänomen ist dafür verantwortlich!

Wer kann, stellt sein Auto unter: Deutschland wird ab Dienstag von heftigem Blutregen überzogen.

Wetterphänomen Blutregen
Wetterphänomen: Staub aus der Sahara sorgt für Blutregen Foto: janiecbros/iStock

Ab Dienstag wird Deutschland von einem Wetterphänomen heimgesucht: dem Blutregen. Staub aus der Sahara sorgt dabei für dreckige Autos, Dächer, Pflanzen – und das übrigens auch ganz ohne Regen. Meteorologen sagen den heftigsten Blutregen seit Jahren voraus.

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Tief über Spanien bringt Blutregen nach Deutschland

Das aktuelle Tief über Spanien bringt nicht nur warme Luft mit sich, sondern auch jede Menge Staub aus der Sahara: Es war so weit nach Süden gewandert, dass es die warme Luft und den Staub praktisch eingesogen hat. Über Frankreich gelangt der Staub nun nach Deutschland.

Da es hierzulande ab Dienstag regnen soll, wird aus dem Saharastaub Blutregen: "Der Staub aus der Atmosphäre wird ausgewaschen, das nennt man dann Blutregen. Der Regen färbt sich etwas bräunlich", erklärt Wetter-Experte Dominik Jung von "wetter.net".

Blutregen: Diese Regionen sind betroffen

Wie "weather.com" berichtet, erwartet Deutschland eine der heftigsten Blutregen-Episoden seit Jahren.

Zunächst ist am frühen Dienstagmorgen das Saarland im Südwesten von dem Wetterphänomen betroffen. Später trifft der verfärbte Regen dann auch Frankfurt, Würzburg, Karlsruhe, Stuttgart und Nürnberg weiter im Osten. Ulm, Augsburg und München könnten ebenfalls roten Regen abbekommen, allerdings weniger heftig.

Wetter: Erst Blutregen, dann warme Temperaturen

Nach Blutregen am Dienstag setzt sich am Mittwoch die Sonne durch in Deutschland. Der Saharastaub bleibt allerdings weiter in der Atmosphäre. Das führt dazu, dass die Sonne am Donnerstag und Freitag etwas milchig erscheint und der Himmel nicht ganz so blau strahlt.

Das Gute ist: Nicht nur der Staub aus der Sahara bleibt in der Atmosphäre, sondern auch die warme Luft. Am Mittwoch können wir uns im Süden und Südwesten das erste Mal in diesem Jahr auf warme 20 Grad Celsius. Bundesweit klettern die Temperaturen auf 10 bis 15 Grad.

Das sind doch schöne Aussichten für die Zeit nach dem heftigen Blutregen.

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Artikelbild & Social Media: janiecbros/iStock

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