Unwettertief Bernd

Horror-Hochwasser in NRW: Hier ist es am schlimmsten!

Der Unwetter-Sommer sorgt für Chaos: In einigen Teilen Deutschlands kommt es nun zu extremen Überflutungen.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Der Sommer zeigt sich in diesem Jahr von seiner wechselhaften Seite. Während die Hitze im Juni sogar für mehrere Wochen anhielt und der Monat überdurchschnittlich warm war, ist von sonnigem Wetter in Juli nichts zu sehen. Ganz im Gegenteil, Unwetter sorgen nun für ein Wetterchaos.

Unwetter-Chaos: NRW und Rheinland-Pfalz besonders betroffen

Das Unwettertief Bernd hat in den vergangenen Tagen besonders in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz Starkregen gebracht. Besonders extrem war es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Die Konsquenz: Einige Regionen wurden von extremen Überflutungen überrascht.

Im Zusammenhang mit den Unwettern sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Schlimm getroffen hat es beispielsweise die Gemeinde Schuld, in der sechs Häuser eingestürzt sind und noch knapp 70 Menschen vermisst werden. Aber auch der Ort Bad Neuenahr im Ahrtal in Rheinland-Pfalz steht komplett unter Wasser.

Gibt es heute ein Gewitter? So erkennst du es!

In NRW wurden Umspannanlagen überflutet, wodurch etwa 135 000 Menschen ohne Strom sind, twittert die Westnetz GmbH. Die Rettungskräfte in den betroffenen Gebieten stehen vor großen Herausforderungen und kommen kaum hinterher. Viele Keller sind vollgelaufen, teilweise müssen Bewohner sogar ihre Häuser verlassen und mit Booten aus den Fluten gerettet werden.

Ende der heftigen Niederschläge erst am Freitag

Und ein Ende der Unwetterlage ist noch nicht in Sicht. "Mit der Verlagerung des Tiefkerns von Bernd ziehen weitere Starkregengebiete vor allem in Richtung Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und sorgen dort bis in den Donnerstag hinein für anhaltend hohe Niederschlagsmengen. Dort fallen verbreitet unwetterartige Mengen von über 60 Liter pro Quadratmeter“, so Diplom-Meteorologe Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Für einige Regionen im Westen Deutschlands hat der Deutsche Wetterdienst Unwetterwarnungen der höchsten Stufe vor extrem ergiebigem Dauerregen herausgegeben. Ab Freitag gibt es nur noch vereinzelt Gewitter und Starkregen, ab Anfang kommender Woche soll sich die Wetterlage dann beruhigen.

Artikelbild und Social Media: Getty Images/ INA FASSBENDER/AFP

Zum Weiterlesen: