Überraschung!

Oscars 2021: Diesen Gewinner hat niemand auf dem Schirm!

Die Oscars waren durch die Corona-Pandemie ganz anders als sonst - und hielten am Ende des Abends eine Überraschung bereit!

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Die Oscars gehören zu den wichtigsten Veranstaltungen in Hollywood, doch in diesem Jahr wurde auch die glamouröse Award-Show von der Corona-Pandemie überschattet: Trotz der bereits weit fortgeschrittenen Impfkampagne in den USA mussten im Vorfeld strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.

Oscars 2021: Live, aber wegen Corona mit weniger Glamour

Zwar konnten die Academy Awards anders als andere Preisverleihungen live, mit Red Carpet und vielen Stars stattfinden, doch Publikum war nicht erlaubt. Und auch nicht jeder A-List-Star konnte sich einen Platz im Saal ergattern. Neben den Nominierten und einer Begleitung waren nur noch die Laudatoren anwesend.

Oscar-Gewinner Parasite: Die Erklärung für das Ende des Films!

Trotzdem wurde mächtig gefeiert - und auf Diversität gesetzt. In den letzten Jahren wurde immer wieder kritisiert, dass genau dies den Oscars fehle. 2021 war das nicht der Fall. So wurde beispielsweise Yoon Yeo-jeong als erste asiatische Nebendarstellerin seit Miyoshi Umecki im Jahr 1958 für ihre Rolle in "Minari" ausgezeichnet. Den Preis als bester Nebendarsteller erhielt Daniel Kaluuya für seinen Part im Film “Judas and the Black Messiah”.

Oscars 2021: Deutlich mehr Diversität

In der Kategorie "Beste Regie", in der mit Kathryn Bigelow 2010 erst eine Frau als Gewinnerin gekürt wurde, konnte sich die aus China stammende Filmemacherin Chloé Zhao den Goldjungen sichern. Sie ist zudem die erste nicht-weiße Regisseurin, die in diesem Bereich ausgezeichnet wurde.

Die größte Überraschung gab es aber am Ende des Abends. Normalerweise werden die Oscars mit der Verkündung des besten Films des Jahres beendet. In diesem Jahr war alles anders: Nomadland von Chloé Zhao wurde noch vor den Kategorien beste Hauptdarstellerin und bester Hauptdarsteller als Gewinner verkündet.

Oscar-Überraschung: Favorit Chadwick Boseman bekommt keinen Award

Nach dem Oscar für Frances McDormand (ihr bereits dritte als beste Hauptdarstellerin!) folgte dann die unerwartete Auszeichung für den besten Hauptdarsteller. Weil die Kategorie ans Ende der Verleihung gesetzt wurde, vermuteten viele, dass der Sieg des verstorbenen Chadwick Boseman der emotionale Höhepunkt der Show darstellen sollte.

Die posthume Ehrung des Schauspielers, der im vergangenen Jahr seiner Krebserkrankung erlag, für seine Rolle in "Ma Rainey's Black Bottom" galt als so gut wie sicher. Doch mit dem Academy Award ausgezeichnet wurde am Ende Anthony Hopkins für "The Father". Eine große Überraschung, die viele Fans von Chadwick Boseman enttäuscht haben wird.

Weil Anthony Hopkins seinen Preis nicht einmal persönlich entgegennahm, endete die Preisverleihung mit einem nüchternen Abschluss ohne großes emotionales Feuerwerk - eine in diese Zeiten dann auch wieder passende Oscar-Verleihung.

Zum Weiterlesen: