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Sturm der Liebe: Knallhart-Ansage - Das bittere Aus droht!

"Sturm der Liebe" und "Rote Rosen" gehören zu den beliebtesten Telenovelas im deutschen Fernsehen. Doch wie lange bleibt das noch so?

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Seit Jahren erfreuen sich Telenovelas im TV großer Beliebtheit. Besonders gut kommen ARD-Sendungen "Sturm der Liebe" und "Rote Rosen" an, die im Nachmittagsprogramm des Senders laufen. Erst zu Beginn des Jahres hatte der Sender die Verträge verlängert und damit eine Ausstrahlung bis mindestens Ende 2022 zugesichert.

"Rote Rosen" und "Sturm der Liebe": Absetzung 2023?

Doch auch wenn die Telenovelas gute Quoten einfahren und eine treue Fanbase haben, sicher ist eine Produktion in Zukunft keineswegs. Wie das Magazin "DWDL" berichtet, ist der Fortbestand von "Rote Rosen" und "Sturm der Liebe" mehr als ungewiss! Grund für die Sorge ist ein Interview der ARD-Programmdirektorin Christine Strobl mit der Zeitschrift "Hörzu".

Sie könne die Einstellungen der Serien nicht bestätigen, doch betone, dass es tatsächlich an Geld für die beiden Formate fehle, so Strobl. "Momentan sind wir auf der Suche nach Lösungen finanzieller Natur, aber auch nach Ersatzprogrammen." 2023 könnte das Programm der ARD also ganz anders aussehen als bisher.

Telenovelas kämpfen gegen schwache Quoten

Bei den Telenovelas scheint die Sorge allerdings noch nicht allzu groß zu sein. "Rote Rosen"-Produzent Jan Diepers sagte gegenüber "DWDL", dass es "ein ganz normaler Prozess" sei, der für die Produktionsfirmen nicht neu sei. Er begrüße, dass eine öffentliche Debatte über die Relevanz von Dailys geführt werde, wisse aber auch um die finanziell angespannte Situation der ARD, so Diepers.

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Eine Absetzung der Formate sieht der Produzent trotzdem noch nicht. "Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass die ARD das Feld von täglichen Serien künftig komplett RTL überlassen möchte." Bavaria Fiction, die sich verantwortlich für "Sturm der Liebe" zeigen, wollten sich zu den Äußerungen von Strobl gegenüber "DWDL" bisher nicht äußern.

Auch wenn die Quoten der beiden Telenovelas nach wie vor hoch sind, zeigt die Entwicklung dennoch nach unten."Rote Rosen" holt derzeit im Schnitt 11,9 Prozent, früher lagen sie deutlich über dem Durchschnitt. Und auch bei "Sturm der Liebe" ist ein Einbruch zu erkennen. Um die 12,2 Prozent bewegen sich derzeit die aktuellen Folgen, zu Spitzenzeiten lag der Marktanteil bei 30 Prozent. Dennoch: Die Fans der Serien hoffen mit Sicherheit, dass die Produktion auch über das Jahr 2022 hinaus fortgesetzt werden kann!

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