WM 2026: Diese 8 neuen Fußball-Regeln stellen alles auf den Kopf!
In einer Woche startet die Fußball-WM 2026, und vor Beginn des Turniers hat die FIFA neue Regeln bekanntgegeben.
Die Regeln sind die Regeln, und davon gibt es im Fußball jede Menge. Pünktlich zum Start der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko am 11. Juni müssen alle 48 Nationalteams zum FIFA-Online-Workshop, denn es gibt acht neue Regeln, die den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellen können.
Fußball-WM 2026: Diese neuen 8 Regeln gelten ab sofort
Fans und Spieler müssen sich an acht neue Regeln gewöhnen, die zur WM 2026 greifen. Das Ziel: Der Spielfluss soll verbessert werden, die Spieler sollen bei Verstößen aber auch härter sanktioniert werden. Ein Überblick:
10-Sekunden-Regel: Neue Zeitbeschränkung bei Wechseln
Einwechselungen sind ein beliebter Trick, um auf Zeit zu spielen, ab sofort müssen sich die Spieler jedoch beeilen. Die neue Regel: Nachdem der Wechsel vom Vierten Offiziellen angezeigt wurde, müssen die Spieler innerhalb von zehn Sekunden das Feld verlassen – wo, ist egal. Der Spieler, der eingewechselt wird, muss dann aber mindestens eine Minute bis zur nächsten Spielunterbrechung warten, bis er auf das Spielfeld darf. Die Mannschaft, die wechselt, muss also eine kurze Zeit in Unterzahl spielen.
5-Sekunden-Countdown bei Einwürfen und Abstößen
Auch Einwürfe und Abstöße können zukünftig nicht mehr künstlich hinausgezögert werden. Der Unparteiische kann Einwürfe und Abstöße per Hand fünf Sekunden runterzählen. Wird das Spiel bis Ablauf des Countdowns nicht fortgesetzt, geht der Ballbesitz an das gegnerische Team.
Für den Start des Countdowns muss der Spieler nicht den Ball in der Hand oder am Fuß haben. Der Schiedsrichter kann auch schon runterzählen, wenn sich der Spieler beim Holen des Balls extra viel Zeit lässt, einen Einwurf am falschen Ort ausführen will oder sich den Ball für den Abstoß falsch hinlegt.
Zwangspause nach Verletzungsunterbrechung
Wird ein Spieler auf dem Feld verletzt und das Spiel muss unterbrochen werden, muss der Spieler ab sofort das Feld umgehend verlassen. Er kann erst nach einer Minute wieder eingewechselt werden.
Hier gibt es jedoch Ausnahmen: bei Verletzungen des Torwarts oder nach Kollisionen im eigenen Team. Auch darf ein Spieler nach einer schweren Verletzung, wie zum Beispiel am Kopf, oder nach einem geahndeten Foul direkt weiterspielen. Beim Elfmeter greift ebenfalls eine Sonderregelung: Ist als Schütze der behandelte Spieler vorgesehen, darf er direkt auf dem Feld bleiben.
Rote Karte, wer beim Reden den Mund bedeckt
Diese harte Rot-Regel soll Diskriminierung vorbeugen: Wer bei einer verbalen Konfrontation mit einem Spieler den Mund bedeckt, riskiert zukünftig eine Rote Karte. „Aber nur, wenn es eine konfrontative Konversation ist. Wenn es freundschaftlich ist, beispielsweise zwischen zwei Mitspielern, wird nicht eingegriffen“, sagte Schiri-Chef Pierluigi Collina, der die neuen Regeln bekannt gab.
Rote Karte, wer den Platz eigenmächtig verlässt
Verlässt ein Spieler aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung eigenmächtig den Platz, kann er dafür ab sofort die Rote Karte sehen. Dies gilt auch für Offizielle, die Spieler auffordern, dies zu tun. Wird so vom Team ein Spielabbruch verursacht, wird die Partie für den Gegner gewertet.
Gelbe Karten werden früher gestrichen
Eine Regel, die schon seit Jahren für Unmut sorgt, wird gelockert. Da sich das Teilnehmerfeld von 32 auf 48 Mannschaften erhöht, werden Gelbe Karten bei dieser WM bereits nach der Gruppenphase gelöscht und nicht erst, wie bisher üblich, nach dem Viertelfinale.
Der Video-Assistent darf ab sofort bei diesen 3 Verstößen eingreifen
Der Videoschiedsrichter überprüft ab sofort drei weitere Situationen und kann bei einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters eingreifen:
Wenn eine zweite Gelbe Karte zu Gelb-Rot für einen Spieler führt.
Wenn eine Spielerverwechslung zu Rot oder Gelb bei einem falschen Spieler führt.
Wenn eine Ecke falsch gegeben wird, soll der Check sofort und ohne Verzögerung durchgeführt werden.
Zwei Trinkpausen im Spiel unabhängig vom Wetter
Längst überfällig: Bei dieser WM gibt es wetterunabhängig in jedem Spiel zwei festgelegte Trinkpausen. Das Spiel wird durch den Schiedsrichter jeweils nach ca. 22 und 67 Minuten für jeweils drei Minuten unterbrochen.







