Hinter den Kulissen

„Bridgerton“ Staffel 4: Intime Details zum 6-stündigen Dreh der Badewannenszene enthüllt!

Die heiße Badewannenszene von Sophie und Benedict war extrem aufwendig – und führte bei Yerin Ha zu Hautproblemen.

Sophie (Yerin Ha) liegt im Bett in „Bridgerton“ Staffel 4.
Sophie (Yerin Ha) in „Bridgerton“ Staffel 4. Foto: Liam Daniel / Netflix
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So viel Leidenschaft gab es selten bei „Bridgerton“! Während Fans noch über frühere Highlight-Momente sprechen, sorgt in Staffel 4 eine neue Szene für Schnappatmung: das sinnliche Badewannen-Date von Sophie und Benedict. Doch was auf dem Bildschirm nach purer Romantik aussieht, war hinter den Kulissen eine echte Herausforderung.

Jetzt packen die Stars aus – und verraten, warum der Dreh ganze sechs Stunden dauerte und für Yerin Ha sogar gesundheitliche Folgen hatte.

Badewannenszene heißer als die Kutschenszene?

Schon im Vorfeld deuteten die „Bridgerton“-Stars an, dass Teil 2 der vierten Staffel noch leidenschaftlicher werden würde. Ein Teaser zeigte Sophie und Benedict, wie sie umeinander herumschleichen, sich intensive Blicke zuwerfen und schließlich an einer Badewanne aufeinandertreffen.

Zärtliche Küsse auf nackter Haut, fallende Kleidung – visuell gehört die Szene zweifellos zu den sinnlichsten Momenten der Serie. Doch die Dreharbeiten hatten es in sich.

Sechs Stunden im Wasser hatten Folgen

Wie Luke Thompson verriet, wurde die Badewannenszene rund sechs Stunden lang gedreht. Wiederholte Einstellungen, unterschiedliche Kameraperspektiven und technische Anpassungen sorgten dafür, dass die Schauspieler:innen stundenlang im Wasser bleiben mussten.

Was romantisch aussieht, bedeutet in Wahrheit: Geduld, Professionalität – und körperliche Belastung.

Yerin Ha: „Ich gebe mir selbst die Schuld“

In der Sendung „Capital Breakfast“ sprach Yerin Ha offen über die Folgen des Drehs: „Es gibt eine Szene, in der wir in einer Badewanne sind, und ich habe mich komplett mit Babypuder eingerieben, weil mir gesagt wurde, dass das meiner Haut helfen würde, trocken zu bleiben, damit ich die Intimkleidung mit Klebeband befestigen kann. Am Tag nach der Badewanne hatte ich dann Ausschlag am ganzen Körper und Follikulitis, sodass ich eine Steroidcreme brauchte! Aber ich gebe mir selbst die Schuld, denn ich glaube, es war eine Kombination aus Babypuder und Badewasser. Es liegt also an mir, ich bin eben ein empfindliches Mädchen!“

Eine ehrliche und selbstironische Schilderung, die zeigt, wie aufwendig und technisch durchgetaktet intime Szenen tatsächlich sind.

Ausschlag am ganzen Körper? Was ist Follikulitis?

Follikulitis ist eine häufige Hauterkrankung, bei der sich Haarfollikel entzünden. In der Regel gilt sie als gutartig, kann jedoch unangenehm sein und eine medizinische Behandlung – etwa mit speziellen Cremes – erforderlich machen.

Gerade langes Sitzen in Feuchtigkeit, kombiniert mit Reibung oder bestimmten Substanzen, kann Hautreaktionen begünstigen.

Intimität vor der Kamera: Präzision statt Spontaneität

Auch wenn es nach Leidenschaft pur aussieht – hinter den Kulissen läuft alles hochprofessionell ab. Intimitätskoordinator*innen begleiten solche Szenen, Intimkleidung wird mit speziellem Tape fixiert, Haut vorbereitet und jede Bewegung exakt geplant. Dass eine einzige Szene sechs Stunden Drehzeit beansprucht, verdeutlicht, wie viel Arbeit hinter wenigen Minuten Serienmagie steckt.

Trotz aller Herausforderungen dürfte die Badewannenszene in die „Bridgerton“-Geschichte eingehen. Sie verbindet emotionale Nähe mit ästhetischer Inszenierung – und zeigt gleichzeitig, welchen Einsatz Schauspieler:innen für ihre Rollen leisten.

Quellen

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