Davy Barkmo nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus dem Soulbowl-Fressnapf
Im Pitch-Battle werden diesmal zwei Hunde-Produkte vorgestellt. Durchsetzen kann sich Davy Barkmo, doch was macht diesen Fressnapf so besonders?
Im Battle-Pitch von „Die Höhle der Löwen“ ging es diesmal nicht nur um eine clevere Produktidee, sondern auch um die Frage, welches Start-up das größere Potenzial mitbringt. Auf der einen Seite standen Julia Davids (42) und Cornelia Puffer (46) mit BOGGL aus Dortmund, auf der anderen David Tenné (29) und Morice Ziegler (28) mit Davy Barkmo aus Winnenden.
Am Ende setzten sich die Gründer des Hundeprodukts durch – doch was wurde aus der Soulbowl, dem Fressnapf mit Beschäftigungseffekt?
Zwei Ideen, ein Battle
Im Battle haben beide Teams nur 60 Sekunden, um die Löwen zu überzeugen. Für BOGGL geht es um ein innovatives und nachhaltiges Schleckspielzeug, das Hunde beruhigen, beschäftigen und belohnen soll. Das Angebot liegt bei 100.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.
Davy Barkmo bringt dagegen die sogenannte Soulbowl auf die Bühne: ein Fressnapf für Hunde, der mit einem einstellbaren Labyrinth das Fressen in ein kleines Spiel verwandelt. Das Ziel ist klar: Beschäftigung, Spielspaß und langsameres Fressen. Die Gründer wollen dafür 150.000 Euro für zehn Prozent ihres Unternehmens.
Warum sich die Löwen für Davy Barkmo entscheiden
Die Löwen entscheiden sich im Battle für Davy Barkmo, weil sie hier die größere Innovation vermuten. Bei der ersten Überprüfung stoßen sie allerdings schnell auf praktische Probleme: Die Soulbowl lässt sich nicht ganz so leicht in Bewegung setzen, wie es im Pitch vielleicht aussah. Außerdem ist die aktuelle Größe zunächst nur für Hunde über 15 Kilo gedacht. Ein kleineres Modell ist zwar schon in Arbeit, doch in der Höhle zählt erst einmal das, was auf dem Tisch liegt.
Trotzdem ist das Interesse da. Der große Napf kostet 59,99 Euro, der kleinere 45,49 Euro. Nach nur zwei Monaten Onlineverkauf haben die Gründer bereits rund 40.000 Euro Umsatz gemacht. Für Carsten Maschmeyer reicht das aber noch nicht aus, er steigt aus.
Kritik am Namen und am Deal
Auch abseits des Produkts gibt es Diskussionen. Den Namen Davy Barkmo, eine von ChatGPT kreierte Mischung aus David, Bark und Morice, findet Judith Williams zu sperrig. Dagmar Wöhrl ist zwar von der Idee überzeugt, möchte für ihre 150.000 Euro aber 20 Prozent.
Janna Ensthaler ist bereit, mitzugehen, verlangt aber 25 Prozent. Ralf Dümmel übernimmt Dagmars Angebot und wäre ebenfalls mit 20 Prozent einverstanden. Für die Gründer ist das allerdings zu viel. Ihre Schmerzgrenze liegt bei 15 Prozent, und genau daran scheitert es schließlich. Ralf zieht sich zurück, Janna geht nicht auf 15 Prozent runter, und auch Dagmar sagt nicht zu den gewünschten Bedingungen zu. So kommt es zu keinem Deal.
Wie es mit Davy Barkmo weiterging
Ganz ohne Löwen geht es für die Gründer trotzdem weiter. Auf ihrer Website verkaufen sie die Produkte inzwischen direkt an Kund:innen. Der große Napf kostet mittlerweile 59,90 Euro, der kleinere 49,90 Euro.
Zusätzlich gibt es ein Bundle aus Soulbowl, Wassernapf, Unterlage und Bauch-Balance-Futter. Je nach Größe liegt das Angebot bei 115,70 Euro oder 134,70 Euro.













