Fitness-Trend

Dogscooting: Alle Infos und die besten Produkte im Überblick

Diese Hundesportart wird unter Besitzer*innen immer beliebter! Wir zeigen dir, was du fürs Dogscooten mit deinem Hund alles brauchst.

Zughundesport für den Sommer
Beim Dogscooten kann man die Bindung zu seinem Hund stärken Foto: iStocke/Eachat

Neuer Fitness-Trend im Anmarsch: Dogscooting!

Du bist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung für dich und deine Fellnase? Dann ist diese neue Hundesportart genau das Richtige! Hier erfährst du alles, was du zum Dogscooting wissen musst und was du dafür brauchst.

Dogscooter-Tipp: Das ist unsere Tretroller-Empfehlung

Er ist verlässlich, hochwertig und wie fürs Dogscooten gemacht. Das Zweirad von Mezeq ist ein richtiger Outdoor-Held. Dank breiter Luftreifen und doppelwandigen Felgen meistern die Reifen anspruchsvolleres Terrain. Auch bei Wind und Wetter liefern die ergonomischen Griffe am Lenker und die rutschfeste Oberfläche des Trittbretts extra Halt und Stabilität. Zudem erhöhen die Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad die Sicherheit, wenn es bei deiner Fellnase kein Halten mehr gibt. Mit einer eine Tragfähigkeit von 150 Kilogramm kann man sich auf das Zweirad bei wirklich jedem Ausflug verlassen.  

Details zum Dogscooter: 

  • Altersklasse: Erwachsene

  • Bremsentyp: Scheibenbremse

  • Rahmenmaterial: ‎Legierter Stahl

  • Materialtyp: Aluminium

  • Reifengröße: 20“/16“ Zoll (Big wheel)

  • Lenker: höhenverstellbar

  • Schnellspannhebel für einfachen Transport

Was ist Dogscooting?

Dogscooting kann man sich wie eine Hundeschlittenfahrt vorstellen – nur im Grünen mit einem Zweirad anstelle eines Schlittens. Die Aktivität zählt wie das Bikejöring zu der Kategorie Zughundesport und wird seit etwa 2016 immer beliebter unter den Hundebesitzer*innen.

Vor allem für große und kräftige Vierbeiner ist diese Sportart die ideale Auslastung, denn im Gegensatz zum Canicross (gemeinsam joggen) trainiert es nicht nur die Ausdauer, sondern ist gleichzeitig ein Krafttraining. Obwohl das Ziehen an der Leine sonst verboten ist, ist er hier ausdrücklich erlaubt. So können sich die Tiere perfekt austoben und gemeinsam mit ihrem Besitzer*in Abenteuer erleben.

Dogscooting-Zubehör: Diese 4 Sachen brauchst du für deine Ausrüstung

Nicht nur das richtige Gefährt ist wichtig für eine spaßige Zeit im Outdoor. Auch weitere Dogwear wie spezielles Zuggeschirr sind für das Wohlbefinden deines Partners extrem wichtig. Wir haben die besten Produkte für dich rausgesucht, damit du und dein Vierbeiner perfekt ausgerüstet seid!

Hunderoller

Wenn dir der Tretroller von Mezeq nicht gefällt, haben wir hier noch ein paar Alternativen. Für Anfänger eignet sich der City Master. Hier stimmt vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis. Dank der fahrradähnlichen Bauweise meistert der Roller sowohl ebene Straßen als auch leichtes, unbefestigtes Gelände. Wenn es allerdings ein bisschen aufregender sein soll, dann empfehlen wir den Crussis Cross 6.3. Dank seiner ZOOM-Federgabel sind Offroad- und Trailstrecken in rauerem Gelände kein Problem mehr. Auch der Mezeq RunRun bietet einen hohen Komfort bei wilderen Outdooraktivitäten und ist noch dazu etwas günstiger

Zugleine

Laut des internationalen Dachverbandes IFSS muss die Zugleine beim Dogscooting im ausgezogenen Zustand eine Länge zwischen 2,5 und 3 Meter haben. Doch nicht nur diese Anforderung sollte deine Zugleine erfüllen. Es ist außerdem wichtig, dass die Ruckdämpfer der Leine dafür sorgen, dass dein Hund beim Zug keine harten Schläge auf den Rücken bekommt. Die Bungee Leash von NON-stop erfüllt genau diese Kriterien und sieht dazu noch sehr hochwertig aus.   

Zuggeschirr

Damit dein Vierbeiner keinen Schaden davonträgt, ist die richtige Dogwear essenziell. Das Non-Stop-Zughundegeschirr von Freemotion wurde von Fachleuten entwickelt, um die Gesundheit deines Hundes nicht zu gefährden. Das Geschirr gewährt nicht nur optimale Bewegungs -und Atemwegsfreiheit, die breiten Bänder sorgen außerdem für eine perfekte Zugverteilung – sowohl beim Dogscooten als auch beim Bikejöring (Zugsport mit dem Fahrrad) und Canicross.

Außerdem – und das macht das Freemotion Harness so einzigartig – berücksichtigt das Design, das der Zugpunkt bei den Sportarten höher liegt als beispielsweise beim Schlittenziehen. Dadurch schneidet das Geschirr an keiner Stelle ein und ist zudem leicht verstellbar.

Hundeschuhe

Asphaltierte Straßen stellen eine echte Herausforderung für die Pfoten dar. Vor allem Streusalz im Winter und heißer Teer im Sommer sind sehr schmerzhaft. Je nachdem, welches Gelände du also für eure gemeinsame Tour ausgewählt hast, sollte auch das Schuhwerk deines Hundes passend sein.

Wir empfehlen deshalb die „Walker Active Protective Boots“ von Trixie. Die Laufschuhe sind aus atmungsaktivem Mesh-Material, haben eine rutschfeste Profilsohle und lichtreflektierende Nähte. Sie sind perfekt für euer Abenteuer.

Weiteres Zubehör: Trinkflasche, Helm, Fahrradlicht, Schloss und Napf

Diese Gadgets sind für eure Tour auf dem Roller oder Bike ebenfalls sinnvoll. Wenn ihr euch in den Straßenverkehr wagen wollt, dann sind Helm und Fahrradlicht zwingend notwendig und wenn ihr eine lange Strecke zurücklegt, dann solltest du unbedingt an ausreichend Wasser und an eine Warnweste für deinen Vierbeiner denken.

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Kaufkriterien: Woran erkenne ich einen guten Hunderoller?

Das Wichtigste beim Dogscooten ist selbstverständlich der Scooter. Doch nicht jeder Outdoor-Tretroller ist auch als Hunderoller geeignet. Du solltest unbedingt auf einige Kriterien achten. Erfahre hier, welche Bedingungen dein Roller unbedingt erfüllen sollte:

  • Rahmen:

    Der Rahmen sollte eine Tragfähigkeit von mindestens 100 Kilogramm haben. So kannst du dir sicher sein, dass er nicht beim ersten Schlagloch zu Bruch geht.

  • Trittbrett:

    Da du nicht wie bei einem normalen Tretroller selbst Anschwung holst, sondern von deinem Hund gezogen wirst, sollte das Trittbrett breit genug für zwei Füße sein. Mit beiden Füßen ist dein Stand sicherer und du kannst dich ganz auf die Kommandos konzentrieren. Es darf allerdings auch nicht zu breit sein, da du dir sonst bei Hilfestellungen den Knöchel stößt.

  • Lenker:

    Bei wilden Outdoorstrecken darf der Lenker etwas tiefer sitzen, da du so die bessere Kontrolle beim Fahren hast. Wenn du allerdings eine längere Strecke geplant hast, dann sollte dein Lenker dir eine aufrechte Stehposition ermöglichen. Suche also einen Dogscooter aus, bei dem der Lenker höhenverstellbar ist.

  • Bremse:

    Das Wichtigste an deinem Dogscooter sind die Bremsen. Sie müssen sehr leistungsstark sein, denn du musst in Notfallsituationen die Kontrolle behalten können. Empfehlenswert sind Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad. So bist du bei jedem Tempo mit wenig Kraftaufwand voll bremsbereit.

    Auch Rollenbremsen eigenen sich sehr für Fahrten auf matschigem Boden. Da das Bremssystem geschlossen ist, kann kein Schmutz in das System eindringen.

  • Reifen:

    Auch hier gibt es einige Dinge zu beachten. Erst mal solltest du darauf achten, dass der Vorderreifen größer als der Hinterreifen ist. Bei einem Verhältnis von 26 Zoll vorne und 20 Zoll hinten ist der Rollwiderstand optimal und du kommst noch gut um die Kurven. Außerdem solltest du auf das Profil der Reifen achten. Je tiefer die Kerben, desto eher sind die Reifen fürs Gelände einsetzbar.   

  • Bikeantenne:

    Die Bikeantenne ist das Verbindungsstück von Zugleine und Rahmen. Sie wird vorne an deinem Zweirad befestigt und sorgt dafür, dass sich die Schnur nicht in den Speichen verheddert. Für Anfänger ist die Antenne ein Muss, da der Hund noch nicht trainiert genug ist. Bei mehr Erfahrung kann man sie gegebenenfalls weglassen.

Zughundesport für den Sommer
Trainierte Hunde können Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h erlangen Foto: imago/ctk-photo

Ist mein Hund fürs Dogscooten geeignet?

Nur gesunde Hunde eignen sich zum Dogscooten. Checke hier, ob dein Vierbeiner alle Anforderungen erfüllt, damit ihr gemeinsam eine Menge sicheren Spaß an dieser Sportart haben könnt.

Kriterien: Dein Hund sollte…

  • mindestens 20 Kilogramm wiegen.

  • mindestens 18 Monate alt sein.

  • körperlich ausgewachsen sein.

  • vollständig gesund sein.

  • regelmäßige körperliche Auslastung gewohnt sein.

  • bewegungs- und lauffreudig sein.

  • Arbeitslust zeigen.

  • im Idealfall von mittelgroßer bis großer Statur sein.

Hat deine Fellnase Probleme mit den Gelenken oder leidet sie unter einem Infekt, solltest du ihn nicht vor den Roller spannen. Der Sport kann die gesundheitlichen Probleme schnell verschlimmern. Es ist zwingend erforderlich, vorab den Tierarzt zu konsultieren und das Tier einmal abchecken zu lassen.

Ist Dogscooting gefährlich?

Hunde sind in der Lage, ein Vierfaches ihres eigenen Körpergewichtes zu ziehen. Demnach kann ein 25 Kilogramm schwerer Hund bis zu 100 Kilogramm ziehen. Beachte jedoch, dass die 100 Kilogramm dich und dein Scooter meinen. Besonders bei hügeligem Gelände musst du deinen Freund tatkräftig unterstützen, da er sonst schnell an seine Grenzen kommt.

Grundsätzlich lässt sich aber sagen: Tiere sind durchaus in der Lage, dich und deinen Scooter zu ziehen. Potenziell gefährlich wird es erst, wenn ihr euch in den Straßenverkehr wagen solltet oder deine Ausrüstung eventuell nicht abgestimmt ist. Für den Anfang empfiehlt sich also ein abgelegenes Gelände ohne rasende Autos und passendes Zuggeschirr. Dann steht eurem Abenteuer nichts mehr im Weg.

Was sind die Vorteile von Dogscooting?

In der Regel hast du deinem Vierbeiner das Ziehen an der Leine mühsam abtrainiert. Wenn ihr also zusammen laufen geht, dann passt sich der Hund dem Tempo des Menschen an. Das fördert zwar die Ausdauer des Tieres, es hat jedoch viel mehr Power als wir Menschen. Bei dem Dogscooten darf es endlich loslegen und sich richtig in das Geschirr schmeißen. Das fördert nicht nur seine Kraft und Ausdauer, es kann sich endlich richtig austoben! Zudem stärkt die Teamarbeit eure Bindung zueinander.

Dogscooting: Wie kann ich meinen Hund trainieren?

Wenn dein Freund nur Halsbänder gewohnt ist, dann solltest du ihn zuallererst mit dem Geschirr vertraut machen. Geht vorab regelmäßig damit spazieren, sodass er sich daran gewöhnen kann. Das richtige Training am Roller ist dann nur zu zweit möglich. Befestige deine Fellnase am Rahmen und lasse ihn von einer zweiten Person, die vorweg geht, mit Leckerchen locken und motivieren. Wenn das Ziehen kein Problem mehr ist, könnt ihr mit den Kommandos beginnen. Die folgenden Kommandos wirst du später brauchen:

  • Stopp

  • Los

  • Rechts

  • Links

  • Schnell

  • Langsam

Da dein Gefährte normalerweise nicht an der Leine ziehen darf, kann das Training etwas länger dauern als gewohnt. Doch die Geduld zahlt sich aus, wenn ihr später gemeinsam die Wälder unsicher macht!  

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