Eisheilige 2026: Kommt der Frost noch oder können wir pflanzen?
Erst fast 30 Grad und strahlender Sonnenschein, jetzt 10 Grad und Regen: Das Wetter im Mai zeigt sich bisher von seiner unbeständigen Seite. Droht vielleicht sogar nochmal Frost rund um die eisheiligen? Wir verraten es dir!
Nach dem kurzen Ausflug in den Sommer am ersten Mai-Wochenende ist es aktuell wieder deutlich frischer. In vielen Regionen fühlt sich der Frühling eher nach April an – mit kühlen Temperaturen, dichten Wolken und immer wieder Schauern. Das sorgt für Verunsicherung bei Hobbygärtner*innen. Kann man jetzt schon auspflanzen oder kommt nochmal Nachtfrost?
Was sind die Eisheiligen?
Eine alte Bauernregel besagt, dass empfindliche Pflanzen erst nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt werden sollten. Zwischen dem 11. und 15. Mai erinnern die Namenstage der katholischen Heiligen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie traditionell an eine mögliche Kälteperiode – inklusive gefürchtetem Nachtfrost. Die Regel stammt noch aus dem Mittelalter, als Bauern zu dieser Zeit häufig späte Kälteeinbrüche beobachteten und sich die Daten als praktische Orientierung merkten.
Aktuelle Wetterlage: Droht noch Frost?
Doch wie sieht es in diesem Jahr aus? Tatsächlich ist es in vielen Regionen bereits seit dem 5. Mai recht kühl. Von frühlingshafter Wärme fehlt derzeit jede Spur. Dennoch gibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) Entwarnung: Frostige Nächte sind aktuell nicht in Sicht.
Fazit für Hobbygärtner:innen
Hobbygärtner*innen können also vorsichtig aufatmen. Auch wenn sich der Frühling gerade noch zurückhaltend zeigt, sind Frostschäden an bereits gesetzten Pflanzen nach aktuellem Stand nicht zu befürchten.
Wie immer gilt: Ein Blick auf die regionale Wettervorhersage lohnt sich, denn schließlich sind Wetterüberraschungen im Mai nie ganz auszuschließen. Wer auf Nummer sicher gehen will, behält die Nächte im Auge – aber man kann seine Pflanzen in vielen Regionen schon jetzt guten Gewissens nach draußen setzen.







