Jane Goodall ist tot: Das ist zur Todesursache bekannt

Jane Goodall ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Die Welt trauert um eine beeindruckende Aktivistin und Forscherin. Doch woran starb sie?

Jane Goodall lächelt
Jane Goodall ist tot. Foto: IMAGO / NurPhoto
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Große Trauer um Jane Goodall. Die weltberühmte britische Primaten-Forscherin ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Das teilte das Jane-Goodall-Institut am Mittwoch mit. Die Forscherin und Umweltaktivistin sei eines natürlichen Todes gestorben, als sie auf einer Vortragsreise im US-Bundesstaat Kalifornien unterwegs gewesen sei, hieß es auf Goodalls Facebook-Seite. „Dr. Goodalls Entdeckungen als Ethologin haben die Wissenschaft revolutioniert und sie war eine rastlose Befürworterin für den Schutz und die Wiederherstellung der Umwelt“, hieß es in der Mitteilung.

Jahrzehntelang beobachtete sie Menschenaffen im afrikanischen Dschungel und stellte dabei unter anderem fest, dass Schimpansen nicht nur individuelle Persönlichkeiten sind, sondern auch extreme Leistungen vollbringen können. So stellen sie beispielsweise Werkzeuge her, haben Gefühle und kommunizieren.

Das beeindruckende Leben von Jane Goodall

Besonders beeindruckend an Jane Goodall: Sie hat nie studiert, durfte sich aber mit einer Ausnahmegenehmigung zur Promotion an der Universität Cambridge einschreiben, wo sie 1965 ihren Doktortitel bekam. Von vielen Kollegen wurde ihr zunächst unwissenschaftliches Verhalten vorgeworfen, doch sie hielt an ihrer Arbeit fest und sorgte für zahlreiche wichtige Erkenntnisse in der Primaten-Forschung.

Bis zuletzt war sie rund um die Welt unterwegs. Noch im Herbst 2024 legte sie einen Stopp an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde ein und pflanzte einen Baum als Zeichen ihrer Anerkennung für den weltweit einmaligen Studiengang „Sozialökologisches Waldmanagement“. Bei ihrem Auftritt sprach sie auch darüber, was ihr am meisten Sorge bereite: der Menschen gemachte Klimawandel.

„Wir haben eine Menge Intelligenz in unseren Köpfen, und wir müssen zusammenkommen und versuchen, Wege zu finden, wie wir den Klimawandel und den Verlust der Artenvielfalt verlangsamen können. Und es braucht jeden Einzelnen von uns, der seinen Beitrag leistet“, erklärte sie damals.

Jane Goodall stirbt kurz vor ihrem Auftritt

Am 3. Oktober wollte sie erneut in Los Angeles auf der Bühne stehen, um über ihre Lebensreise zu sprechen, ehe es für sie am 7. Oktober weiter nach Washington DC gegangen wäre. Jane Goodall wurde nicht müde, Menschen mit ihrer Leidenschaft für Tier- und Naturschutz zu inspirieren. Diese Erinnerung wird für immer bleiben.

Quellen