Große Trauer

John Hammond: Die Blues-Legende stirbt im Alter von 83 Jahren

Fans und Freunde aus aller Welt trauern um John Hammond. Die Blues-Legende ist mit 83 Jahren verstorben.

John Hammond singt sitzend in ein Mikrofon und spielt Gitarre.
Große Trauer um John Hammond!  Foto: IMAGO / ZUMA Press
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Die Musikszene trauert um einen ihrer ganz Großen: John Hammond, US-amerikanischer Blues-Musiker und eine zentrale Figur der internationalen Blues-Szene, ist im Alter von 83 Jahren verstorben. Hammond starb bereits am 28. Februar, doch erst einige Tage später wurde die Nachricht über seinen Tod öffentlich. Die genaue Todesursache ist derzeit nicht bekannt.

Über 60 Jahre Blues-Geschichte: Wer war John Hammond?

John Paul Hammond wurde 1942 in New York City geboren und wuchs in einem musikalischen Umfeld auf. Sein Vater John Henry Hammond war als legendärer Musikproduzent berühmt, sodass sich John Hammond zeitweise als „John Hammond Jr.“ bezeichnete, um Verwechslungen zu vermeiden. Bereits Anfang der 1960er Jahre startete Hammond seine eigene bemerkenswerte Karriere: 1963 erschien sein Debütalbum, dem mehr als 30 weitere Studio- und Live-Alben folgten.

Sein unverwechselbarer Stil prägte Generationen. Hammond setzte vor allem auf klassischen Blues, begeisterte mit intensivem Gesang, eindrucksvollem Gitarrenspiel und Mundharmonika-Einsätzen.

Er brachte den Blues in die Welt

Was Hammond besonders auszeichnete, war seine Hingabe, den traditionellen Blues über die Grenzen der USA hinaus bekannt zu machen. Er tourte sowohl durch Nordamerika als auch durch Europa und stand bis ins hohe Alter regelmäßig auf der Bühne. Dabei teilte er das Rampenlicht mit Größen wie Eric Clapton und legte legendäre Auftritte mit Jimi Hendrix sowie anderen Musikikonen hin. Gerade seine energiegeladenen Live-Shows machten ihn zu einem beliebten Gast auf internationalen Festivals und in Clubs auf der ganzen Welt.

Grammy-Gewinner und Hall of Fame-Mitglied

Für sein Lebenswerk wurde John Hammond mit zahlreichen Preisen geehrt. Zu den größten Auszeichnungen zählt der Gewinn des Grammy Awards 1985: Sein Album „Blues Explosion“, aufgenommen beim prestigeträchtigen Montreux Jazz Festival, gehört zu den bekanntesten Werken seiner Karriere und symbolisiert Hammonds musikalisches Können wie kaum ein anderes.

Quellen