KFC verkauft jetzt Döner in Deutschland!
Amerikanisches Fast-Food trifft Kultgericht: KFC bringt überraschend einen eigenen Döner auf den Markt.
Der Döner gehört in Deutschland längst zum Alltag und ist sowohl als gehobenes Gericht, als auch als Heißhunger-Snack beinahe überall in den Döner-Restaurants verfügbar. Doch jetzt mischt ein internationaler Fast-Food-Riese mit. KFC bringt erstmals eine eigene Version des Klassikers in deutsche Filialen. Die Aktion ist zeitlich begrenzt, dürfte aber schon jetzt für reichlich Aufmerksamkeit sorgen.
Neuer „Krispy Kebab“: So sieht der KFC-Döner aus
Ab dem 21. April startet die ungewöhnliche Aktion in Deutschland: Für rund zwei Monate wird der sogenannte „Krispy Kebab“ bundesweit bei Kentucky Fried Chicken erhältlich sein. Kund:innen können zwischen einer klassischen und einer scharfen Variante wählen – beide basieren auf dem für die Kette typischen Hähnchenfleisch.
Serviert wird der Döner im Kebab-Brot mit Salat, Tomaten und Zwiebeln. Dazu kommen zwei Soßen zur Auswahl sowie ein extra Gewürz. Preislich liegt das Produkt bei 7,99 Euro für die Einzelportion und 11,99 Euro im Menü.
+++Einfacher Backpapier-Döner: Von diesem Rezept sprechen gerade alle+++
Marketing-Offensive: Kultsong wird neu interpretiert
Begleitet wird der Döner-Marktstart von einer groß angelegten Werbekampagne. Dabei setzt KFC auf einen besonderen Kniff: Der bekannte Song „Alles nur geklaut“ von „Die Prinzen“ wird für die Kampagne umgedichtet. Die Botschaft dahinter ist bewusst selbstironisch.
Der Konzern macht klar, dass er den Döner nicht neu erfinden will, sondern sich am Original orientiert – allerdings mit einer eigenen Interpretation. Das Ergebnis soll eine Mischung aus Tradition und typischem Fried-Chicken-Stil sein.
Trend oder Tabubruch? Das steckt hinter der Idee
Ganz neu ist das Konzept nicht: In Spanien hatte die KFC-Kette bereits ähnliche Produkte getestet, dort allerdings nur in ausgewählten Filialen. In Deutschland geht man nun einen Schritt weiter und bringt den Döner flächendeckend auf die Karte. Ob der „Krispy Kebab“ bei den Fans des Originals ankommt, bleibt abzuwarten.
Klar ist aber schon jetzt: Wenn ein internationaler Player wie KFC sich an eines der beliebtesten Streetfood-Gerichte Deutschlands wagt, sorgt das zwangsläufig für Diskussionen – und genau das dürfte Teil der Strategie sein.







