Knorr-Rückruf: Es droht Lebensgefahr – Metallteile in Verpackung geraten
Tütensuppen-Fans aufgepasst: In mehreren Knorr-Produkten wurden Metall- und Gummiteile gefunden. Das Worst-Case-Szenario ist also eingetreten, denn hier droht schlimme Verletzungsgefahr.
Große Rückruf-Aktion der Marke Knorr! Betroffen sind unter anderem Tütensuppen, in denen sich laut des Verbraucherportals produktwarnung.eu aufgrund eines Produktionsfehlers unter anderem Metall- und Gummiteile befinden können. Die betroffenen Produkte kommen aus Österreich, Belgien, den Niederlanden, Dänemark oder Frankreich – besonders Menschen, die in Grenznähe wohnen, sollten also aufpassen.
Knorr-Rückruf: Diese Produkte und Chargen sind betroffen
Niederlande
Knorr Basilicum Roomsaus
Lotcodes: 52805C93 und 52905C93
EAN-Code: 8711200399154
Belgien
Knorr Basilicum Roomsaus
Lotcodes: 52805C93 und 52905C93
EAN-Code: 8711200399154
Knorr Saus voor Vis
Lotcode: 527823C93
EAN-Code: 872101915529
Frankreich
Knorr Soupe PAYSANNE aux LÉGUMES
Lotnummer: 528225C93 und 528725C93
EAN-Code: 3011360006042
Verbrauchsdatum: 31.1.2027
Dänemark
Knorr Sauce Champignon
Lotnummer: 527823C93
EAN-Code: 8721201923951
Verbrauchsdatum: 4/2027
Österreich
Knorr Kaiser Teller Waldpilz Suppe
Chargennummer: 528219C93
EAN-Konsumenteneinheit: 8720182230058
Mindesthaltbarkeitsdatum: 04/2027
Warum Metallteile im Essen so gefährlich sind
Metallteile im Essen sind kein harmloser Produktionsfehler, sondern können ernsthafte Gesundheitsgefahren mit sich bringen. Schon kleinste Splitter oder Späne können beim Kauen Zähne beschädigen oder Schnittverletzungen im Mund- und Rachenraum verursachen. Werden sie verschluckt, drohen innere Verletzungen, Blutungen oder Entzündungen im Magen-Darm-Trakt. In manchen Fällen kann es sogar zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen.
Hinzu kommt: Manche Metalle reagieren mit der Magensäure und können dabei schädliche Stoffe freisetzen. Auch mikroskopisch kleine Metallpartikel gelten als riskant, weil sie sich im Körper ablagern und Entzündungen fördern können. Deshalb gilt bei einem Rückruf mit dem Hinweis auf mögliche Metallteile immer: Das Produkt auf keinen Fall verzehren!
Rückruf wegen Metallteilen im Essen: Wie kann das überhaupt passieren?
Metallteile gelangen meist durch Produktionsfehler ins Essen – etwa durch:
defekte Maschinen (z. B. gebrochene Schneidemesser oder Schrauben),
unvollständige Qualitätskontrollen,
oder Fremdkörper aus Verpackungen oder Transportvorgängen.
Lebensmittelhersteller sind verpflichtet, bei Verdacht auf eine Verunreinigung sofort einen Rückruf zu starten, um Verbraucher:innen zu schützen. Genau das hat Knorr jetzt getan.







