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Leere Supermarktregale: Lieferengpässe drohen nahezu überall!

Weltweit wird mit Lieferengpässen und leeren Supermarktregalen gekämpft. Fällt das diesjährige Weihnachtsfest etwa ins Wasser?

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Leere Regale zu Weihnachten, egal ob im Supermarkt, im Elektrofachhandel oder in der Spielzeugwarenabteilung - was für eine Horror-Vorstellung! Doch tatsächlich könnten Lieferengpässe dafür sorgen, dass das Weihnachtsmahl weniger üppig ausfällt und weniger Geschenke unter dem Tannenbaum liegen.

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Lieferengpässe zu Weihnachten: Verbraucher stehen vor leeren Regalen

Wer zu Weihnachten seinen Liebsten einen ganz besonderen Wunsch erfüllen möchte, sollte sich lieber ranhalten! Dank Problemen bei den weltweiten Lieferketten, vor allem in Asien, sind unzählige Produkte aktuell nicht oder erst mit sehr viel Verzug lieferbar.

"Die Produktauswahl wird zu Weihnachten und lange danach eingeschränkt sein", so Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. Die Folge: leere Regale und knallharte Preiserhöhungen.

Der Grund dafür ist simple: Der Transport per Schiff ist zum Teil um das Zehnfache gestiegen, sodass der Kunde bei manchen Weihnachtsgeschenken deutlich draufzahlen muss.

Vor allem Fahrräder, Spielwaren, Möbel und elektrische Geräte wie Smartphones, Konsolen und Tablets sind derzeit Mangelware. "Wenn das Geschenk elektronische Bauteile enthält, dann sollte man lieber rasch zugreifen, damit es an Weihnachten keine böse Überraschung gibt", rät Klaus Wohlrabe.

Doch nicht nur Non-Food-Produkte sind von den Lieferengpässen betroffen, auch im Lebensmittel-Einzelhandel bleiben die Regale leer. Zwar sei die Grundversorgung sichergestellt, jedoch werde man „Lücken sehen“ bei Getränken, Süßwaren und Tabakwaren, allen voran bei Markenprodukten, so ein Edeka-Manager gegenüber der "Lebensmittelzeitung".

Lieferengpässe bis zum Sommer 2022: Regale bleiben weiter leer

Wer bislang der Meinung war, dass sich die Lage im Einzelhandel nach Weihnachten deutlich entspanne, der irrt! Tatsächlich ergab eine Umfrage des Ifo Instituts für Wirtschaftsforschung in München, dass zahlreiche Einzelhändler schon jetzt damit rechnen, dass die Lieferengpässe bis weit in den Sommer 2022 andauern.

Besonders düster sind die Aussichten für den Fahrradhandel. Dort rechne man laut Ifo ähnlich wie in Möbelgeschäften mit bis zu 18 Monaten Lieferengpässen.

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Artikelbild und Social Media: Martin Wagner/IMAGO