Little Biker: Nach Höhle der Löwen - so ging es mit den Kinder-Fahrradwesten weiter
Bei der „Höhle der Löwen“ wollten die Gründer von „Little Biker“ mit ihren Fahrradlernwesten für Kinder überzeugen. So geht es ihnen heute.
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Bei der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“ (Montag, 29.09., um 20:15 Uhr auf VOX oder vorab im Stream bei RTL+) wollten zwei Väter und Gründer mit ihrem Start-up „Little Biker“ einen Deal absahnen. Was aus ihnen und der Firma nach dem Dreh und der Ausstrahlung der Folge geworden ist, erfährst du bei uns.
Coby's aus Höhle der Löwen: So ging es mit dem Kaffeekonzentrat weiter
Little Biker aus Höhle der Löwen: "Die süßesten Prozente"
Mit ihrer Firma „Little Biker“ wollten die Gründer Steffen Gross und Jan Hass aus Siegen Eltern und Kindern das Leben leichter machen und Sicherheit geben, das Radfahren zu lernen. Ganz ohne Sturzgefahr. Bei der Präsentation ihrer Fahrradlernweste bekommen die beiden Unterstützung von ihren Kindern Clara Lene und Amelie Gross sowie Aaron und Caspar Hass.
150.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile - das von Clara Lene und Aaron vorgetragene Deal-Angebot lässt die Löw*innen entzücken. „Das sind die süßesten Prozente, die wir je angeboten bekommen haben!“, so Carsten Maschmeyer.
Im Gegensatz zu Fahrradlernstangen und Co. ist das Besondere bei der „Little Biker“-Fahrradlernweste der ergonomische Griff auf dem Rücken. In besonders brenzligen Situationen können Eltern ihre Kinder statt an der Jacke am Griff packen, um sie im Straßenverkehr zu stoppen. Von Eltern für Eltern: So kam es zur Entwicklung der Weste, die man Kindern übrigens auch zum Rollschuhlaufen oder Skaten anziehen kann.
Janna Ensthaler ist im ersten Moment begeistert, findet Packung und Produkt ansprechend: „Den Jackengriff kenne ich auch von meinen Kindern. Das ist echt eine coole Idee. Das habt ihr sehr schön designt. Ich weiß sofort, worum es geht.“ Auch die Qualität sei laut Judith Williams „großartig“.
Doch schon kommen erste Zweifel. „Für mich ist das ein Kann-Produkt und kein Muss-Produkt“, so Ensthaler. Auch den Preis von knapp 50 Euro findet die Löwin happig. Als Gründer Jan dann auch noch anmerkt, dass sie Hilfe im Bereich Logistik und Vertrieb benötigen, stutzen die Löw*innen nicht schlecht. Schließlich ist Jan hauptberuflich im Vertrieb tätig.
„Das ist doch ein Thema, das ihr sofort lösen könnt. [...] Ich verstehe euch nicht so richtig. Du bist Vertriebler, aber hast den Pitch heute nicht so ganz perfekt gelernt. Du willst das operativ machen, aber das Thema, was du mit den Löwen lösen willst, ist Logistik. Wo ich mir so denke, das ist doch echt die falsche Antwort gewesen. Ich denke von uns Löwen kann man durchaus wichtigere Themen bekommen“, so Ensthaler.
Williams hingegen ist der Bereich Online-Vermarktung zu wenig präsent, sie zieht sich auch raus. Kontra für Maschmeyer ist, dass die Papas die Firma nebenberuflich betreiben. Die Gründer hoffen auf ein Investment von Ralf Dümmel und werden nicht enttäuscht! Für 150.000 Euro und 30 % beteiligen sie ihn an „Little Biker“.
Nach Die Höhle der Löwen: Das ist aus Little Biker geworden
In einem Interview mit „StartupValley“ erzählen Steffen und Jan, welche Schritte sie mit dem Löwen Ralf nach dem Dreh in Angriff nehmen: „Wir bauen aktuell unser Vertriebsnetzwerk in Deutschland auf. Wir konnten bereits einige strategisch wichtige Partner gewinnen und freuen uns über weitere Fachhändler, die Little Biker listen möchten. Gleichzeitig bereiten wir ein Rollout in weiteren EU-Ländern vor. Und: Wir haben bereits weitere Lernprodukte in der Pipeline, die Familien überraschen werden.“
Weiter erklären sie, dass sie ihre Fahrradlernwesten überall in den Geschäften sehen wollen, wo es „Kinderfahrräder und passendes Zubehör gibt“. Auf der offiziellen Shop-Website lassen sich außer der Weste noch keine neuen Produkte erspähen, besonders Neugierige müssen sich also noch etwas gedulden.









