Maya Kibbel (†30) ist tot: Die Krankheit, gegen die Maya Kibbel so lange kämpfte
Große Trauer im Umfeld der Jonas Brothers: Maya Kibbel ist im Alter von nur 30 Jahren gestorben. Die junge Frau litt seit Jahren an der seltenen Stoffwechselkrankheit Morbus Wilson und sprach offen über ihren Kampf gegen die Krankheit.
Die Nachricht vom Tod von Maya Kibbel erschüttert derzeit viele Menschen im Umfeld der Jonas Brothers und zahlreiche Fans in den sozialen Netzwerken. Die 30-Jährige starb am 7. März 2026, nachdem ihr Körper die Folgen einer seltenen chronischen Erkrankung nicht mehr verkraftete.
Bestätigt wurde ihr Tod von ihrer Mutter Kiyoko Kibbel, die auf Instagram einen emotionalen Beitrag veröffentlichte. Darin schildert sie die letzten Stunden ihrer Tochter – und macht gleichzeitig auf die schwere Krankheit aufmerksam, mit der Maya jahrelang lebte: Morbus Wilson.
Bewegender Abschied der Mutter
In ihrem Instagram-Post teilte Kiyoko Kibbel mehrere Bilder ihrer Tochter, darunter auch ein Foto aus dem Krankenhaus. Zu den Aufnahmen schrieb sie Worte, die deutlich machen, wie schwer der Verlust wiegt. „Mit großer Trauer muss ich diese Nachricht veröffentlichen“, beginnt sie ihre Botschaft.
Weiter beschreibt sie die dramatischen Ereignisse am Morgen des 7. März: „Maya hat gekämpft, aber ihr Körper hat aufgegeben. Am frühen Morgen des 7. März brach sie zusammen, ihr Herz und ihre Lunge versagten. Es war zu spät.“
Die junge Frau sei noch in der Notaufnahme gestorben. Besonders schmerzhaft für ihre Familie war zu sehen, wie sehr Maya in den letzten Jahren unter ihrer Krankheit gelitten hat. Ihre Mutter schreibt dazu: „Sie hatte so sehr gelitten, dass sie oft vor Schmerzen weinend einschlief.“
Trotz des unermesslichen Verlusts versucht Kiyoko Kibbel Trost in der Vorstellung zu finden, dass ihre Tochter nun nicht mehr leiden muss. „Ich weiß, dass sie von oben über euch alle wacht. […] Mein Trost ist das Wissen, dass sie nicht mehr leiden muss.“
Morbus Wilson: Die seltene Krankheit hinter Mayas Leidensweg
Der Tod von Maya Kibbel lenkt auch Aufmerksamkeit auf eine Krankheit, die viele Menschen kaum kennen: Morbus Wilson. Dabei handelt es sich um eine seltene genetische Stoffwechselstörung. Betroffene können überschüssiges Kupfer nicht richtig über die Leber ausscheiden. Stattdessen sammelt sich das Metall im Körper an.
Medizinische Organisationen erklären, dass sich das Kupfer vor allem in der Leber, im Gehirn, in den Nieren und auch in den Augen ablagern kann. Die Folgen können schwerwiegend sein – von Leberschäden bis hin zu neurologischen Symptomen.
Wird Morbus Wilson früh erkannt, lässt sich die Krankheit meist gut behandeln. Betroffene müssen allerdings lebenslang Medikamente einnehmen, die überschüssiges Kupfer aus dem Körper entfernen. Zusätzlich wird häufig eine kupferarme Ernährung empfohlen. Eine frühe Diagnose ist entscheidend – denn unbehandelt kann die Krankheit lebensbedrohlich werden.
Maya sprach offen über ihre Krankheit
Maya Kibbel ging ungewöhnlich offen mit ihrer Erkrankung um. Auf Instagram berichtete sie immer wieder über ihr Leben mit Morbus Wilson und über die Herausforderungen einer chronischen Krankheit.
Noch im Dezember 2025 veröffentlichte sie ein persönliches Update über ihren Gesundheitszustand. Darin schrieb sie:„Kleines Update. Ich bin immer noch krank (nicht nur an Wilson), aber ich werde jeden Tag stärker.“
Gleichzeitig bedankte sie sich bei ihren Freunden und bei anderen Menschen, die ebenfalls mit chronischen Erkrankungen leben. „Ohne die Unterstützung meiner wahren Freunde und anderer Menschen mit chronischen Krankheiten weiß ich ehrlich gesagt nicht, was ich tun würde und wo ich wäre.“
Besonders berührend ist eine Passage aus diesem Beitrag, in der sie über ihre Prognose spricht: „Mir wurden maximal 5 Jahre gegeben (die 5 Jahre sind bald vorbei), aber ich weiß, dass Gott und meine Ärzte Wunder wirken.“
Enge Verbindung zu den Jonas Brothers
Maya Kibbel war vielen Menschen auch deshalb bekannt, weil sie seit ihrer Kindheit eng mit den Jonas Brothers verbunden war. Sie wuchs gemeinsam mit Kevin, Joe und Nick Jonas auf und verbrachte ihre Teenagerzeit häufig in deren Umfeld. Die Freundschaft zu den Jonas-Brüdern blieb über die Jahre bestehen. Auch wenn alle inzwischen in verschiedenen Teilen der Welt leben, blieb der Kontakt laut ihrer Mutter stets bestehen.
Bereits 2020 schrieb Kiyoko Kibbel über diese besondere Verbindung: „Trotz all der Jahre und obwohl sie überall auf der Welt leben, sind sie in Kontakt geblieben und haben ihre Freundschaft gepflegt.“ Und weiter: „So ist das mit Freunden und Familie! Egal, was in der Welt passiert, wir kümmern uns umeinander und lieben uns.“







