Sohn von „Höhle der Löwen“- Moderator muss mit Baby aus Dubai flüchten
Der Sohn des beliebten DHDL-Moderators Carsten Maschmeyer musste vor dem Krieg in Dubai flüchten.
Selbst ein sonst so taffer TV-„Löwe“ wie Carsten Maschmeyer konnte da nicht mehr gelassen bleiben: Denn, wie die Bild-Zeitung berichtet, befanden sich sein Sohn Marcel, Schwiegertochter Marie und Enkeltochter Malia auf einer Urlaubsreise nach Dubai, während im Iran plötzlich Krieg ausbrach. Maschmeyer half dabei, dass die Familie dem drohenden Chaos entkam. Ihre abenteuerliche Flucht führte sie sogar durch die omanische Wüste.
Marcel Maschmeyer: Es sollte ein entspannter Familien-Urlaub werden
Marcel Maschmeyer wollte mit seiner Frau Marie und Töchterchen Malia einfach nur eine entspannte Auszeit in Dubai genießen – und wurde völlig überraschend von den Ereignissen des Krieges überrollt. „Die drei haben nach einem sehr kalten Winter in Deutschland einfach zu ihrem Hochzeitstag gesagt: ,Wir fliegen eine Woche nach Dubai‘“, erzählte Carsten Maschmeyer in der ARD-Talkshow „maischberger“ am Mittwoch.
Zunächst konnten Marcel und Marie ihren zweiten Hochzeitstag noch ganz entspannt in der Metropole feiern. Doch dann kam alles anders: Plötzlich habe es im wahrsten Sinne des Wortes geknallt, berichtete Carsten Maschmeyer weiter. Von einem Moment auf den anderen wurden sämtliche Flüge gestrichen und mit jedem Raketen-Video, das Sohn Marcel seinen Eltern nach Deutschland schickte, wuchs die Sorge bei Carsten Maschmeyer und Ehefrau Veronica Ferres immer mehr.
„Wir haben dann gesagt, die müssen da unbedingt weg. Dann sind sie selbst auf die kluge Idee gekommen, in den Oman zu reisen. Der wird ja am wenigsten angegriffen, weil da keine amerikanischen Militärbasen sind“, erzählt der TV-Löwe.
„Sie mussten zwei Kilometer mit Baby und vollem Gepäck durch die Wüste laufen“
Der jungen Familie blieb nichts anderes übrig, als sich kurzerhand einen Mietwagen zu organisieren und Richtung omanische Grenze aufzubrechen. Währenddessen beantragten sie ein Sofort-Visum für das Wüstenland.
„Sie durften aber nicht mit dem Leihwagen weiter in den Oman fahren. Deshalb mussten sie zwei Kilometer mit Baby und vollem Gepäck durch die Wüste laufen“, so Carsten Maschmeyer. Carsten Maschmeyer setzte alles daran, aus Deutschland zu helfen: Dank seiner Kontakte gelang es ihm schließlich, einen Rückflug zu organisieren. „Letztendlich haben wir sie dann am Dienstag um 16.30 Uhr aus dem Oman herausbekommen. Der Jet hatte noch elf freie Plätze.“ Drei davon gingen an die Maschmeyers.
Die Kosten der Flucht spielen für Carsten Maschmeyer kaum eine Rolle „umgerechnet pro Person vielleicht 10.000 Euro“ und weiter „Ich habe mich erst mal gefreut, dass die wieder heile da sind. Bei so einem kleinen Kind kommen natürlich sofort die Opa-Gefühle auf.“
Im Nachhinein habe die Familie allerdings auch offen darüber gesprochen, ob diese Reise nicht zu unbedacht gewesen sei. „[...] ich denke, dass sie in Zukunft sehr genau schauen werden, wo sie hinfliegen.“








