Hol dir dein Bett zurück!

5 einfache Tricks, wie ein Kind im eigenen Bett schläft

Krankheit, Stress in der Kita oder ein fieser Albtraum: Oft landen Kinder nachts im elterlichen Schlafzimmer, doch das sollte keine Dauerlösung sein. So kannst du dein Kind ganz einfach an das eigene Bett gewöhnen.

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Wer nachts Kinder im Schlafzimmer hat, kennt das Problem. Ellenbogen in den Rippen, Fuß im Gesicht – da kann das Bett noch so groß sein. Und meistens haben die Kleinen einen so unruhigen Schlaf, dass man selbst kein Auge zumacht. Doch wie gewöhne ich meinem Kind an, in seinem eigenen Zimmer zu schlafen? Wir verraten 5 einfache Tricks, wie ihr euer Bett nachts wieder für euch habt.

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#1: Kind ans eigene Bett gewöhnen – Beharrlichkeit ist wichtig

Beharrlich und konsequent sein ist mit Kindern alles andere als einfach – das wissen alle Eltern. Genauso schwierig ist es Nein zu sagen, aber hier kommen 5 Alternativen. Doch wenn du nachts dein Bett wieder für dich haben willst und dein Kind ans eigene Bett gewöhnen möchtest, muss dein Schatz merken, dass du es ernst meinst.

Wenn der Nachwuchs also ab sofort im eigenen Bett schlafen soll, muss beharrlich daran gearbeitet werden. Sprich, nicht bei dem kleinsten Widerstand das Kind wieder zurück ins eigene Bett lassen. Denn wenn ihr selbst nicht am Ball bleibt, könnt ihr es von eurem Kind auch nicht erwarten. 

#2: Klare Ansagen machen, damit das Kind im eigenen Bett schläft

Schon bevor es abends ins Bett geht, solltet ihr eurem Kind ganz klar sagen: "Heute schläfst du in deinem Bett." Und nicht einfach die Frage stellen: "Wo möchtest du denn heute Abend schlafen?" Die Antwort darauf kennt ihr. Es ist wichtig, das Kind immer wieder an die neue Routine zu erinnern, ohne ihm Angst vorm Einschlafen zu machen. So hat es die Möglichkeit, sich Schritt für Schritt an den Gedanken zu gewöhnen. 

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#3: Das Kinderzimmer zum Schlafen schmackhaft machen

Tagsüber lieben alle Kinder ihre Zimmer. Sie sind voll mit Spielsachen, ein Wohlfühlort, der Geborgenheit und Sicherheit gibt. Doch sobald es dunkel wird, ändert sich die Wahrnehmung unserer Kinder schnell. Plötzlich möchte unser Kind nicht mehr dort alleine sein und schon gar nicht schlafen. Doch woran liegt das? Ist es zu warm oder zu kalt, wirft die Garderobe vielleicht bei schummrigem Licht einen gruseligen Schatten an die Wand?

Wichtig ist es, dass sich dein Kind, auch wenn es dunkel wird, in seinem Zimmer wohlfühlt. Gewöhne dein Kind behutsam an die Dunkelheit. Und schaffe einen gemütlichen Ort der Sicherheit. Die richtige Beleuchtung kann da Wunder wirken. Viele Kinder schlafen auch mit einem oder mehreren Nachtlichtern deutlich besser. Vielleicht ist auch ein Montessori Kinderzimmer das richtige für dein Kind: So funktioniert die Gestaltung.

#4: Selbst im Kinderzimmer übernachten

Wenn dein Kind dich als Sicherheit braucht, um ruhig einschlafen zu können, dann solltest du ihm das nicht verwehren. Wenn möglich, versuche, die ersten Nächte mit ihm im Kinderzimmer zu übernachten. So hat es die Möglichkeit, sein eigenes Reich in einem sicheren Umfeld kennen- und lieben zu lernen. 

Die ersten Nächte kannst du vielleicht eine Matratze ins Zimmer deines Kindes legen, damit dein Schatz in seinem eigenen Bett schlafen kann, aber die Gewissheit hat, dass du auch dort bist. Wenn das klappt, könnt ihr den nächsten Schritt machen. Dein Kind schläft alleine in seinem Zimmer ein, du lässt ihm aber die Möglichkeit offen, nachts in dein Bett zu kommen, wenn es sich unwohl fühlt. So könnt ihr euch Schritt-für-Schritt annähern und die Umgewöhnung ist nicht zu abrupt.

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#5: Spielt tagsüber mehr im Kinderzimmer, dann klappt es auch mit dem Schlafen im eigenen Bett

Gerade Kinder mit älteren Geschwistern spielen oft nicht in ihrem eigenen Kinderzimmer. Stattdessen spielen und toben sie sich bei ihrem Bruder oder ihrer Schwester aus. So assoziieren sie mit ihrem Zimmer oft nur alleine schlafen und Dunkelheit. Wenn sie auch tagsüber mehr Zeit im eigenen Zimmer verbringen, haben sie die Möglichkeit, den Ort besser kennenzulernen und sich dort geborgen und sicher zu fühlen. 

Baut auch gezielt Ruhephasen im eigenen Zimmer ein, zum Beispiel Vorlesen oder Kuscheln. Wie wäre es mit diesen großen Kinderbuchklassikern? So lernt dein Kind, dass sein Zimmer nicht nur ein Ort zum Spielen, sondern auch ein Rückzugsort ist, an dem man sich ausruhen und entspannen kann.

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