Beliebte Supermarkt-Kette: Endgültiges Aus - Dieser Name wird verschwinden!
Schock für Kundinnen: Eine Supermarkt-Kette steht vor dem Aus. Rund 300 Filialen sollen schließen – was das für Mitarbeitende und Standorte bedeutet, erfährst du hier.
Ein echter Einschnitt für viele Kundinnen in Deutschland: Die Supermarkt-Kette Tegut steht vor dem Aus. Nach aktuellen Berichten sollen alle rund 300 Filialen bundesweit geschlossen werden – eine Nachricht, die nicht nur Verbraucherinnen, sondern auch tausende Beschäftigte verunsichert.
Darum gibt die Supermarkt-Kette auf
Die Entscheidung kommt nicht aus dem Nichts, trifft aber viele überraschend hart. Der Mutterkonzern Migros hat bestätigt, dass die Marke Tegut komplett vom Markt verschwinden soll.
Als Grund nennt das Unternehmen wirtschaftliche Schwierigkeiten. Trotz intensiver Sparmaßnahmen sei es „trotz massiver Kosteneinsparungen“ nicht gelungen, Tegut langfristig stabil und zukunftsfähig aufzustellen. Am Ende blieb offenbar nur noch dieser drastische Schritt.
Damit verschwindet eine Traditionsmarke, die seit 1947 existiert und vor allem in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg fest etabliert war.
Was passiert mit den Filialen?
Ganz verschwinden werden viele Standorte vermutlich nicht – zumindest nicht sofort. Derzeit laufen Verhandlungen mit großen Handelsketten wie Edeka und Rewe.
Nach aktuellen Informationen könnten rund 200 Filialen an Edeka gehen, während Rewe Interesse an einer größeren zweistelligen Zahl von Märkten hat. Auch Aldi Nord wird als möglicher Käufer einzelner Standorte gehandelt.
Allerdings steht alles unter Vorbehalt: Das Bundeskartellamt prüft derzeit die Übernahmen. Erst wenn die Behörde zustimmt, können die Pläne umgesetzt werden.
Experten halten sogar ein Veto für möglich. Kartellrechtler warnen vor einer zu starken Marktkonzentration im deutschen Lebensmittelhandel.
Tausende Arbeitsplätze betroffen
Für rund 7.400 Mitarbeitende bedeutet die Situation große Unsicherheit. Zwar gibt es Signale, dass ein Teil der Beschäftigten von neuen Betreibern übernommen werden könnte – eine endgültige Lösung steht aber noch aus.
Die Hoffnung vieler liegt darauf, dass möglichst viele Filialen weitergeführt werden, um Arbeitsplätze zu sichern. Doch klar ist auch: Nicht jeder Standort wird gerettet werden können.
Entscheidung des Kartellamts entscheidend
Ob und wie viele Tegut-Filialen erhalten bleiben, hängt maßgeblich von der Entscheidung des Bundeskartellamts ab.
Sollten große Übernahmen genehmigt werden, könnten viele Märkte unter neuem Namen weiterbestehen. Wird der Deal jedoch eingeschränkt oder gestoppt, drohen tatsächlich mehr Schließungen – mit direkten Folgen für Verbraucherinnen und Beschäftigte.







