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Eifersucht unter Geschwistern: 7 Tipps, wie Eltern das Problem lösen

Eifersucht unter Geschwistern ist völlig normal. Doch wenn die Rivalität unter Geschwistern zum Dauerthema wird, ist der Familienfrieden schnell in Gefahr. 

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Geschwisterliebe fällt nicht vom Himmel, sondern muss sich über die Jahre erst entwickeln. Eifersucht und Rivalität unter Geschwistern ist also völlig normal. Laut Psycholgen ist es sogar wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes. Doch wenn es dauerhaft Streit zu Hause gibt, stoßen Eltern schnell an ihre Grenzen. Hier kommen 7 Tipps, wie Eltern die Eifersucht unter Geschwisterkindern lösen können. 

Warum Eifersucht unter Kindern völlig normal ist

Wenn sich Kinder und Geschwisterkinder streiten und eifersüchtig aufeinander sind, muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass sie sich nicht mögen. Oft ist es das Gefühl, gegenüber dem Bruder oder der Schwester benachteiligt zu sein und das führt in vielen Familien zu Konflikten. Die Rivalität unter Geschwistern ist besonders groß, wenn sie das gleiche Geschlecht haben und der Altersunterschied weniger als drei Jahre beträgt.

Oft provozieren sich Geschwister gegenseitig, um herauszufinden, für wen die Eltern Partei ergreifen. Eine knifflige Situation für alle Eltern, aber auch ganz normal. Denn Kinder wollen immer im Zentrum der elterlichen Aufmerksamkeit stehen. Um dieses Verhalten einzudämmen, sollten Eltern die Geschwisterliebe ihrer Kinder bewusst fördern. 

Mit diesen 7 Tipps können Eltern Eifersucht verhindern und Geschwisterliebe fördern

Jedes Kind rivalisiert mit seinen Geschwistern um seinen Platz in der Familienhierarchie. Geschwisterliebe ist aber ebenso wichtig. Sie muss gefördert werden, damit sie über die Jahre wachsen kann, denn dieses Gefühl kommt nicht von selbst. Mit diesen Tipps könnt ihr die Geschwisterliebe eurer Kinder fördern: 

  • Keine Vergleiche ziehen: Sätze wie: "Das kann deine Schwester aber viel besser!" sollten Eltern unbedingt vermeiden. Es fördert nicht nur die Eifersucht unter Geschwistern, sondern vermittelt dem Kind im schlimmsten Fall auch das Gefühl minderwertigkeit zu sein. 
     
  • Die Stärken von jedem Kind individuell fördern: Jedes Kind ist einzigartig und hat eine besonderen Begabung. Die sollten Eltern herausstellen und individuell fördern. 
     
  • Gleiche Behandlung für alle Kinder: Jedes Kind sollte in der Familie genügend Aufmerksamkeit und Liebe bekommen. Auch Verwandte und Freunde sollten zwischen den Kindern keine Unterschiede machen. 
     
  • Gemeinsamkeiten der Geschwisterkinder fördern: Es gibt immer Gemeinsamkeiten unter Geschwistern und seien sie noch so klein. Diese sollten Eltern fördern. Gemeinsame Hobbies wie Fußballspielen, Malen oder Musik zum Beispiel. 
     
  • Unfaire Behandlung vermeiden: Alle Kinder sind verschieden. Manche haben mehr Temperament als andere und sie haben verschiedene Begabungen. Darauf müssen Eltern individuell reagieren. Ist das eine Kind eher schüchtern, das andere aber lebhaft und offen, sollten Eltern das schüchterne Kind in gewissen Situationen anders behandeln und auf seine Ängste eingehen. Auch die Zubettgehzeit ist unter Geschwistern ein großes Streitthema. Fühlt sich das jüngere Kind unfair behandelt, weil es früher ins Bett muss als das ältere, müssen Eltern das natürlich kindgerecht erklären. 
     
  • Kinder gemeinsam loben: Lob ist für Kinder wahnsinnig wichtig, dabei sollten Eltern aber auch darauf achten ihre Kinder gemeinsam zu loben. Beispiel: "Super, das ihr so toll zusammen aufgeräumt habt!" Wird ein Kind gelobt, sollten Eltern auch die anderen Kinder erwähnen. Ein Lob sollte immer konkret sein und sich auf eine bestimmte Situation beziehen. So weiß das Kind genau, wofür es gelobt wird und empfindet das Lob nicht als oberflächlich. Aber natürlich sollte auch jedes Kind ganz individuell für seine Fähigkeiten gelobt werden. 
     
  • Kein Kind zum "Buhmann" machen: Ausdrücke wie "Problemkind" oder "Sensibelchen" sollten Eltern immer vermeiden. Eltern sollten sich immer auf die positiven Stärken ihrer Kinder konzentrieren. Sonst wird es für das Kind unmöglich, aus seiner negativen Rolle herauszuwachsen. 
     

5 SOS-Tipps: So reagieren Eltern richtig, wenn Kinder eifersüchtig sind

  • Selbstreflexion: Hat mein Kind vielleicht wirklich Grund zur Eifersucht? Dieses Gefühl sollten Eltern nie auf die leichte Schulter nehmen, sondern immer auch sich selbst kritisch hinterfragen. 
  • Zeit nehmen: Eltern sollten auch immer mal Zeit mit jedem Kind alleine verbringen. Das gibt jedem Kind das Gefühl, wichtig zu sein und stärkt die Bindung. 
  • Gemeinsam mit den Kindern die Konflikte lösen: Für Eltern ist es oft schwer nachzuvollziehen, was wirklich passiert ist und wer angefangen hat. Deshalb sollten sie nicht wahllos Partei ergreifen, sondern den Kindern helfen die Konflikte selbst zu lösen. Droht ein Streit jedoch zu eskalieren, sollten Eltern diplomatisch schlichten und zwischen den Kindern vermitteln. 
  • Eifersucht ernst nehmen und Alternativen aufzeigen: Eifersucht sollte nie leichtfertig abgetan werden. Eltern sollten sich von ihren Kindern erklären lassen, in welchen Situationen sie sich benachteiligt fühlen und gegebenenfalls einen Ausgleich finden. Auch ist es wichtig, den Kindern zu erklären, warum es zum Beispiel von Vorteil ist der Jüngere oder Ältere zu sein. 
  • Geschwister vorübergehend trennen: Kinder vergessen schnell, vor allem, wenn es um Konflikte geht. Manchmal kann es schon die Situation entspannen, die Kinder getrennt spielen zu lassen. 

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Eifersucht zwischen Geschwistern ist ein alltägliches Problem und ein Thema, das viele Familien beschäftigt. Doch es ist nicht unlösbar - mit ein paar einfachen Veränderungen im Alltag kann die Eifersucht zwischen Geschwistern schnell gelöst werden. 

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