Zu süß, zu bunt & unnötig

Kinderlebensmittel: So schlecht sind Bärchenwurst, Quetschies und Kinderjoghurt für dein Kind

Eltern wollen ihre Kinder immer bestmöglich ernähren. Viele greifen deshalb zu sogenannten „Kinderlebensmitteln“. Immerhin glaubt man, dass die eben speziell für Kinder gemacht und besonders geeignet sind: Denkste!

Kinderlebensmittel: So schlecht sind Bärchenwurst, Quetschies und Kinderjoghurt für dein Kind
Kinderlebensmittel: So schlecht sind Bärchenwurst, Quetschies und Kinderjoghurt für dein Kind Foto: iStock
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Natürlich, sie sind extra für Kinder gemacht, weil sie so schön bunt sind, mit hübschen Verpackungen und süßen Designs, aber von gesund sind sie meilenweit entfernt. Im Gegenteil: Gibt man seinen Kindern ausschließlich Minipizza, Fruchtpüreé aus Quetschbeuteln oder Wurst mit Gesichtern, dann kann das ernsthafte Folgen haben.

Denn diese „Kinderlebensmittel“ sind generell zu süß, zu bunt, zu fett und sorgen dafür, dass sogar Körperfunktionen verkümmern.

Es gibt nämlich keinerlei Richtlinien für die leckereien für Kids, im Gegensatz zu Säuglingsnahrung, die streng geprüft wird.

Hier sind die 6 Lebensmittel, die Kinder höchstens ab und zu mal bekommen sollten:

1. Joghurt/Pudding für Kinder

Gefärbter Joghurt oder Pudding, buntes Eis oder Frühstücksflocken: Das sieht doch nicht einmal gesund aus, oder? Alle Kinder lieben es,  aber es entspricht nun einfach nicht der Realität von natürlichen Lebensmitteln. Auch wenn nicht mit künstlichen Farbstoffen eingefärbt wurde, sondern rein natürlich, wird ihr Kind auf Dauer eher ablehnend gegenüber selbstgemachtem Essen reagieren. Deshalb generell Finger weg von quietschbunten Kinderlebensmitteln.

Zugeführte Aromen, wie Vanille, führen außerdem dazu, dass Kinder gar nicht wissen, wie bestimmte Lebensmittel wirklich schmecken.

2. Bärchenwurst und Mini-Frikadellen

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Fleisch ist ein guter Eisen- und Eiweißlieferant – in Massen aber eher ungesund. Deshalb sollten auch Kinder nur zwei-, dreimal in der Woche zu Fleisch- und Wurstprodukten greifen. Produkte wie Bärchenwurst, Bärchennuggets, Bärchenwienerle oder Mini-Frikadellen sind jedoch viel zu verlockend, um nicht jeden Tag zuzugreifen. Immerhin deckt eine Packung den Bedarf von mehreren Wochen, wenn man nach der Empfehlung geht.

Deshalb solltest du dir immer vor Augen führen, dass auch Bärchenwurst und süße kleine Frikadellchen Fleisch enthalten und sie nur ausnahmsweise deinen Kindern geben.

3. Quetschies

Das Fruchtpüree im Alu-/Plastiktütchen ist so praktisch, passt in jede Handtasche und das hungrige Kleinkind gibt in Bus und Bahn für ein paar Minuten Ruhe. Doch öfter als in genau dieser Situation ist ein Quetschie auch eher kontraproduktiv.

Denn, was spricht denn gegen einen Apfel am Stück oder in Vierteln? Hier wird die Kiefer- und Kaumuskulatur richtig schön beansprucht. Immer nur Breie und Pürees für Kinder, die längst Zähne  haben, sind dauerhaft schädlich. Die Muskulatur kann verkümmern. Auch fördert feste Nahrung das Sprechvermögen und stärkt Zahnfleisch und Zähne.

Außerdem heißen beruhigende Zusätze wie: „Ohne Zuckerzusatz“ oder „Mit natürlicher Fruchtsüße“ gar nichts. Auch wenn kein Kristallzucker drin ist, kann eine andere Zuckerart zugesetzt sein oder Honig und selbst zu viel Fruchtzucker beispielsweise aus Konzentraten ist weder gesund noch gut für die Zähne.

Allen voran: Quetschies produzieren Unmengen an Verpackungsmüll.

4. Minipizza & Co

Nur weil Lebensmittel klein und „kindgerecht“ portioniert sind, sagt das nichts über deren Eignung für die Kleinsten aus. Hier ist genau wie bei den Erwachsenen-Lebensmitteln viel Fett drin und nur, weil ein Burger oder Chicken-Nuggets in einer Kinderbox verpackt sind, wird daraus nicht das gesündere Fastfood. Zu viele tierische Fette machen nämlich dick, egal wie sie aussehen.

5. Fertiggerichte für Kids

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Nudelsoßen (und ähnliches) speziell für Kinder enthalten fast genauso viel Zucker wie die Variante für Erwachsene. Das fördert Übergewicht und entsprechende Krankheiten. Eine selbstgemachte Tomatensoße ist mindestens genauso lecker und viel gesünder.

Dazu sind lustige Kinderlebensmittel oft stark verarbeitet. Um Form und Farbe zu gewährleisten, wird mit ungesunden Zusatzstoffen gearbeitet. Besser die Produkte in ihrem „puren“ Zustand kaufen und auf dem Teller hübsche, kindgerechte Figuren legen.

6. Kinder-(Gummi-)Naschzeug

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Süßes für Kinder ist häufig mit Vitaminen und Mineralstoffen versetzt, die Kinder, die sich ausgewogen ernähren, gar nicht brauchen. Außerdem verlernen sie so, woher diese gesunden Dinge eigentlich kommen. Vitamine sind immerhin eher in Obst und Gemüse zu finden als, wie werblich angepriesen, in Fruchtgummis.

Auch zu viel zugesetzte Zitronensäure vor allem in „sauren“ Gummitieren, die sich aber auch in Limos, fertigen Kindertees und Pudding befindet, greifen den Zahnschmelz an. Hier sind nicht nur kleine Milchzähne betroffen, sondern auch die bleibenden von Schulkindern und Jugendlichen.

Eines haben dazu noch alle gemeinsam: Lebensmittel speziell für Kinder sind unheimlich teuer.

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