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Nach „Mein Lokal, Dein Lokal“: So ging es mit Larinas „Herzstück“ weiter

Moderne Küche im Sauerland! Wie es nach dem Dreh von „Mein Lokal, Dein Lokal“ mit dem Restaurant „Herzstück“ weiter ging.

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Was wurde aus dem „Herzstück“ nach „Mein Lokal, Dein Lokal“? Foto: kabel eins
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Bergfest! In der heutigen Folge „Mein Lokal, Dein Lokal“ geht es zum dritten Mal diese Woche ins Sauerland. Mit ihrem Restaurant, dem „Herzstück“ im Schlosshotel Brilon-Wald, will Gastronomin Larina Lienenbecker die Kochkrone nach Hause holen. Eigener Laden, eigenes Hotel: Die einzige Frau in der Runde kann auf jeden Fall schon jetzt stolz auf einige Erfolge zurückblicken. Jetzt gilt es Mitstreiter Michael vom Thron zu kochen, der mit 25 von 30 Punkten führt.

Das „Herzstück“ bei „Mein Lokal, Dein Lokal“

„Global Soul Food“ mit einer zu 70 Prozent vegetarisch-veganen Karte: Im „Herzstück“ findet man weder typisch sauerländische Küche, noch eine klassische Bewirtung. „Sharing“, ergo Gerichte zum Teilen am Tisch ist das moderne Konzept. Ob das die Konkurrenz überzeugt? Als Erster darf es sich wie üblich Profi-Koch und Host Christian Henze schmecken lassen.

Die gebürtige Hamburgerin hat sich das gastronomische Know-How hart erarbeitet, steht als Erste in dieser Woche nicht selbst in der Küche, sondern ist Gastgeberin. Küchenchef Robert ernährt sich vegan. „Das mit dem Abschmecken kann schon mal eine Herausforderung sein“, kommentiert Henze skeptisch. Vegetarische „Burrata und Erde“ wird Profi Henze während der Home Story kredenzt. Das Testessen startet mit einem erstklassigen ersten Eindruck. „Da kann ich dir nur aller größtes Lob aussprechen“ Henze ist geschmacklich und optisch vom Fusion-Gericht begeistert. Trotzdem fehlt dem Koch zur Perfektion ein Hauch Aromatik mehr.

Drei Gänge im „Herzstück“: Das sagen die Wettbewerber

Die besondere Location überzeugt die Kritiker-Runde. Das trendy Sharing-Konzept zum quer Probieren sorgt am Tisch schon mal für Gesprächsstoff. Auf geht's an den ersten Gang zum Teilen! Giovanni testet frittierte Steckrüben Sticks mit roter Salsa, „Wunderbar gebraten, kross, schön gewürzt“ lautet sein Urteil. Das Butter Brett mit Brot und Kresse teilen sich Giovanni und Michael.

Die Idee zum dem Brett in der Mitte findet Michael „grundsätzlich gar nicht schlecht.“ Allerdings bemängelt er den Anteil Knoblauch-Tupfer in der Butter. „ich bin da feuer und Flamme“ Patrick widerspricht seinen Kollegen: „Man muss da vielleicht mal aus diesem Typischen rauskommen. Man sollte da vielleicht wirklich nur mit einem Stück Brot durch die Butter ziehen“. Rote-Bete-Reisbällchen mit Käsefüllung und Dillöl probiert Metzger Michael.

Diesem ist zu wenig Salz an dem Gericht, außerdem ist der Geschmack von Roter Bete und Dill zu lasch. Die „Gute Knolle“ mit Austernpilzen und Kresse probiert Patrick. Zwar lobt er die Handarbeit, doch der Pepp fehlt dem Mitstreiter. Immerhin die Austernpilze und die Mayo retten die Kartoffel aus der „Langeweile“. Aufgrund der fehlenden Würze geben die Konkurrenten Larina und Koch Robert 23 Punkte für die Vorspeisen.

Schon geht es weiter mit den Hauptgängen: Die aufgemotzte Burrata mit Erde schmeckt Michael nicht ganz – die krossen Polentawürfel „zu matschig“. Unmengen an Pilzen und cremig: das Risotto hingegen schmeckt ihm sehr, nur „etwas mehr Reis wäre gut gewesen“. Außerdem passt Michael der „Kohl“ nicht zum Gericht, dieser stellt sich allerdings als Romana Salatherz heraus. „Die Kombination Risotto, Pilz, gegrillter Romana passt auf jeden Fall“, kommentiert Henze. Fischfrikadellen schmecken Giovanni hervorragend, die Erbsenbeilage war ihm hingegen zu fade. Frittierter Rosenkohl, Gnocchi und Trüffel gilt es auch noch zu bewerten.

Eine ungewöhnliche Geschmackskombi für den Italiener, er schmeckt die Trüffel zu wenig raus. Michael schmeckt der Crunch mit dem Rosenkohl wiederum sehr. „Lamm und Feuer“ mit Hummus gibt es für Patrick. „Tut mir Leid, das war gar nicht Meins“ – Hummus und Patrick werden wohl dieses Mal keine Freunde. Die Textur zum gezupften Lamm zu breiig, zu überladen, zu viel Zitrone. Dass man das levantinisch angehauchte Gericht hätte mit dem Pitabrot essen sollen, das hätte man am Tisch erklären können. Wie gut, dass bei „Steak auf Kohl“ keine Esserklärung nötig ist. Das Rumpsteak passte für Patrick, während Michael der Gar Grad stört.

Beim Dessert kann das „Herzstück“ noch Punkte machen. Lamia's Schoko-Baklava probiert Michael, Lotus Cheesecake gibt es für Patrick „was komplett anderes, aber richtig geil“, schwärmt er. Giovanni schließt sein Menü mit einem Basilikum Sorbet, marinierten Trauben und Applaus für das „traumhafte“ Dessert ab. Am Ende gibt es für Larina tolle Kritik und den bisher dritten Platz mit 23 Punkten.

Nach „Mein Lokal, Dein Lokal“: So geht es dem „Herzstück“ jetzt

Auch Larina und ihr Team schauen sich die neue Folge Mein Lokal, Dein Lokal heute zum ersten Mal an, veranstalten sogar ein Public Viewing Event im Schlosshotel und Restaurant „Herzstück“. „Schnapp dir deine Lieblingsmenschen und sei dabei!“ heißt es auf dem Instagram Account. Wer also im schönen Sauerland zu Hause ist, der kann die Ausstrahlung sogar mit der Kandidatin gucken.