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Nach Shein & Temu: Mit Cotti Coffee kommt jetzt auch der Kaffee aus China

Cotti Coffee mischt die Kaffee-Szene auf – hast du schon von der neuen Kette gehört, die gerade in Berlin, Hamburg, Köln und Düsseldorf an den Start geht?

Cotti Coffee - Schild der Filiale in Hamburg St. Georg
Die chinesische Kaffeekette möchte auf dem deutschen Markt Fuß fassen. Foto: IMAGO / Hanno Bode
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In Asien schon ein echter Riese mit über 15.000 Filialen, will Cotti jetzt auch bei uns das To-Go-Geschäft revolutionieren. Ihr Geheimrezept? Mega-günstige Preise, ein super-schlichtes Interior und komplett digitale Abwicklung per App.

Nur 99 Cent für einen Espresso!

Wer immer noch glaubt, guter Kaffee müsse teuer sein, soll bei Cotti eines Besseren belehrt werden. Für gerade mal 0,99 € gibt’s hier einen Espresso, einen Americano schon für 1,99 € und selbst Cappuccino oder Café Latte kosten maximal drei Euro. Zum Vergleich: Bei Starbucks zahlst du oft das Doppelte! Und ja, sogar Sirup (Vanille, Karamell, Haselnuss) und Milchalternativen sind gratis zur Selbstbedienung dabei – kein Extra-Cent für deinen Lieblingsgeschmack!

Diese Discountpreise gelten zur Eröffnung als Aktion. Wie lange noch oder ob sie doch so bleiben? Das weiß nur Cotti selbst…

Digitaler Service oder Datenfalle? Cotti Coffee setzt auf App

Bei Cotti Coffee wird Bargeld zur Nebensache – wer hier Kaffee schlürfen will, muss per App oder QR-Code bestellen und zahlen. Klingt modern? Vielleicht. Doch der clevere Rabatt-Trick hat einen Haken: Erst wenn du persönliche Daten wie E-Mail-Adresse oder Handynummer herausgibst, locken die Super-Deals.

Gerade am Anfang gibt’s zum Beispiel die ersten drei Getränke für je 1,99 €. Aber was passiert eigentlich mit deinen Daten? In Asien längst ganz normal, aber in Deutschland sorgt dieses “Daten gegen Rabatt”-Spiel durchaus für Stirnrunzeln.

Reduziert & effizient

Cotti Coffee - Berliner Filiale von Innen mit Tresen und wenigen Sitzplätzen.
Das innere der Cotti-Filialen mutet sehr modern an, wie hier in Berlin. Foto: IMAGO / Sabine Gudath

Mit seinem schlanken Konzept spart Cotti Coffee clever überall dort, wo andere Ketten Budget lassen: Dank digitaler Bestell- und Bezahlprozesse braucht es weniger Personal hinterm Tresen. Die Einrichtung? Stylisch und modern, aber eben ohne viel Schnickschnack. Und Sitzplätze? Mangelware – der Fokus liegt voll auf To-Go. Klingt effizient, keine Frage! Aber geht dabei nicht auch ein Stück Café-Feeling verloren? Wer auf persönliche Ansprache, kuschelige Ecken oder stundenlanges Verweilen Wert legt, könnte sich hier eher fehl am Platz fühlen.

Was passiert mit den kleinen Cafés um die Ecke?

Keine Frage: Mit ihren günstigen Preisen trifft Cotti Coffee den Nerv der Zeit – schließlich können sich vier Euro für einen einfachen Kaffee längst nicht mehr alle leisten! Aber seien wir ehrlich: Das kleine Café nebenan zaubert oft liebevoll handgemachte Spezialitäten und punktet mit Persönlichkeit. Ein Mehrwert, den keine Großkette jemals toppen kann…