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Ohne Regeln! Bloggerin erzieht Tochter ganz bewusst nicht

Ein unerzogenes Kind? Das kommt für viele Eltern nicht infrage. Für Bloggerin Fiona Lewald allerdings schon! Sie erzieht ihre Tochter ganz bewusst nicht.

Ohne Regeln! Bloggerin erzieht Tochter ganz bewusst nicht
Foto: Getty Images/Morsa Images

Opa macht es so, Oma so und Mama und Papa machen es sowieso ganz anders: Über kaum ein Thema scheiden sich die Geister so sehr wie über die Erziehung der eigenen Kids. Jeder weiß es besser und kommt mit neuen Tipps um die Ecke. Bei Bloggerin Fiona Lewald stößt man da allerdings auf taube Ohren. In ihrem und im Leben ihrer Tochter spielt klassische Erziehung keine Rolle. Denn: Töchterchen Nana wird schlichtweg nicht erzogen.

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Putz deine Zähne, mach deine Hausaufgaben, bleib nicht zu lange draußen und iss auf, was auf deinem Teller liegt. Der Regelkatalog mancher Eltern ist so dick wie "Harry Potter und der Orden des Phönix".

Bloggerin Fiona Lewald geht die Erziehung hingegen etwas anders an: Sie hat sich ganz bewusst dafür entschieden, ihre Tochter Nana NICHT zu erziehen - ohne Regeln, Vorschriften und dem ganzen Pipapo. "Die zentrale Idee dieser Haltung ist ein gewaltfreies, gleichwürdiges Miteinander, in dem Eltern ihre Machtposition bewusst reflektieren und NICHT missbrauchen, um das Sosein ihres Kindes zu formen", wird sie vom "Stern" zitiert.

Bedeutet: Zwar darf Nana nicht tun und lassen, was sie will, aber ihre Bedürfnisse und Wünsche werden "gleichwürdig in unser Familienleben integriert."

"Wir verzichten darauf, unsere Tochter zum Beispiel durch Strafen oder Belohnung zu erwünschten Verhaltensweisen zu drängen, beziehungsweise unerwünschte Verhaltensweisen zu sanktionieren. Stattdessen finden wir Lösungen für Konflikte, die die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigen", so die Bloggerin.

Kompromisse statt Regeln: So erzieht Fiona Lewald Töchterchen Nana

In ihren Augen sei es schlichtweg falsch, "Regeln zu erfinden, damit das Kind Ruhe gibt. Ich habe mal jemanden zum Kind sagen hören, man dürfe bei jedem Spielplatzbesuch nur einmal ein Eis an der Bude kaufen, damit genug für alle da ist. Das ist feige. Erklär deinem Kind halt, warum DU kein zweites Eis kaufen willst".

Nur wenn es nötig ist, greift Fiona Lewald auch mal ein. "Auf die Straße laufen ist zum Beispiel klar kompromisslos", schreibt sie in ihrem Blog "unverbogenkindsein.de"

Was passiert eigentlich, wenn Kinder von ihren Eltern zu viel gelobt werden? Mehr dazu erfahrt ihr im Video:

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