Trendsport

Unterwasserhockey: Mannschaftssport mit Puck und Schnorchel

Mannschaftssport am Boden eines Schwimmbeckens? Klingt verrückt, macht aber riesigen Spaß! Unterwasserhockey kommt aus England und kann in jedem Pool gespielt werden. Wir zeigen dir, was es damit auf sich hat.

Zwei Spielerinnen beim Unterwasserhockey
Schnorcheln im Pool ist langweilig? Nicht beim Unterwasserhockey! Foto: imago/Barry Bland

Wasserball war gestern - wir spielen jetzt Octopush! Das ist auch eine Sportart im Wasser, erfordert statt eines Balls aber einen Bleipuck und Tauchflossen. Octopush wird auch Unterwasserhockey genannt und ist eine Mannschaftssportart, die in Deutschland immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Ähnlich wie auch beim Unterwasserrugby ist es auch bei diesem Sport wichtig, schwimmen und eine gewisse Zeit die Luft anhalten zu können. Sauerstoffzufuhr durch eine Flasche gibt es bei diesem schnell gespielten Sport nämlich nicht. Wichtigstes Utensil ist neben Schlägern und Puck die Schnorchelausrüstung:

Was braucht man für Unterwasserhockey?

Zunächst eine Mannschaft mit sechs Spieler*innen und vier Auswechselspieler*innen - wenn du also nicht gerade einen großen Freundeskreis hast, der ebenfalls Lust auf die Sportart hat, bietet sich die Mitgliedschaft in einem Verein an. Dort bekommst du die notwendige Ausrüstung für das Spiel - zwei Schläger und einen Handschuh, eine Badekappe in Mannschaftsfarbe und einen Bleipuck für das Spiel. Bereits mitbringen solltest du deine Ausrüstung zum Tauchen.

Schnorchelset von Arlierss

Dieses Schnorchelset für Erwachsene von Arlierss enthält eine Tauchmaske, einen Schnorchel und Flossen. Die Maske wurde mit der Anti-Fog-Technologie ausgestattet, die auch für Linsen benutzt wird und dafür sorgt, dass sie nicht beschlägt und gute Sicht erhalten bleibt. Die Flossen sind größenverstellbar und passen so an jeden Fuß. 

  • komplettes Set für jede Form von Tauchen

  • Dry-Top-Schnorchel verhindert das Eindringen von Wasser

  • Anti-Fog-Technologie gegen das Beschlagen der Taucherbrille

Sport Bikini von Arena

Ein Neoprenanzug ist für Unterwasserhockey nicht nötig, gut sitzende Schwimmbekleidung ist ausreichend. Dieser Sportbikini von Arena ist schnelltrocknend, chlor- und salzwasserbeständig und hat ergonomische Träger. Tipp: Das Modell ist sehr eng anliegend, bestell dir am besten eine Größe weiter als du normalerweise trägst.

  • schnelltrocknend und UV-abweisend

  • chlor- und salzwasserbeständig

  • Oberstoff nach Oeko-Tex Standard 100

Sportbadehose von Puma

Statt eines Neoprenanzugs reicht im warmen Poolwasser eine gut sitzende Badehose für Unterwasser-Hockey. Diese Sport-Badehose von Puma ist im klassischen Schwarz erhältlich und auch etwas länger geschnitten als viele andere Modelle. Sie ist pflegeleichte und extra strapazierfähig, weshalb sie auch für Wettkämpfe eignet.

  • 78% Polyamid, 22% Elasthan

  • Kordelzug-Verschluss

  • chlorbeständig und langlebig

Taucherhaube aus Neopren

Sollte der Verein deiner Wahl keine Hauben bereitstellen oder du für eigene Trainingssessions ausgestattet sein wollen, kannst du dir diese schlichte Taucherhaube aus Neopren zulegen. Sie ist einfach anzulegen, weich und schützt deinen Kopf ebenso gut, wie sie ihn unter Wasser warm hält. 

  • 90% Neopren, 10% Nylon

  • elastisch und eng anliegend

  • in verschiedenen Stilen und Farben erhältlich

Puck von Green Biscuit

Wie in jedem Sport macht auch bei Octopush Übung den Meister. Falls du im Umgang mit dem Puck noch ungeübt bist, können ein paar extra Übungen ohne Trainer oder Zuschauer helfen, ein besseres Gefühl für das Sportgerät zu bekommen. Schnapp dir also einen Schläger und diesen Puck von Green Biscuit und probiere dich an einigen Trockenübungen.

  • hilft, deine Fähigkeiten weiterzuentwickeln

  • hilfreich zum Üben von Stickhandling und Pässe

  • kann auf Asphalt und Gras verwendet werden

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Was ist das Ziel von Unterwasserhockey?

Ursprünglich war Octopush ein reines Aufwärmspiel im Training, das Hauptziel war also von jeher: Spaß haben und in Bewegung bleiben. Ein paar Regeln gibt es aber schon.

  • Wichtigstes Ziel dabei: Der Puck muss in das gegnerischen Tor bewegt werden. Dieses sieht nicht aus wie ein klassisches Tor mit Netz, sondern besteht aus einer breiten Metallrinne auf dem Beckenboden.

  • Wichtige Regel: Unterwasserhockey ist kein Kontaktsport, daher sind Festhalten, Ziehen oder Schieben von Spieler*innen der anderen Mannschaft strikt verboten. 

  • Der Puck darf nur mit dem Schläger bewegt werden. Prallt der Puck gegen Spieler*innen, gilt das als Foul.

  • Das Spielfeld ist 21 bis 25 Meter lang und 12 bis 15 Meter breit. Jedes Team versucht, möglichst schnell von der eigenen Beckenhälfte in die generische zu kommen und dabei durch geschicktes Passen zu den Mitspieler*innen Tore zu erzielen.

  • Die größte Herausforderung dabei ist die Atmung. Das Luftholen so zu timen, dass nicht mitten im Spielzug aufgetaucht werden muss, braucht Übung. Unterwasserhockey erfordert also Teamgeist, schließlich geht allen im Team mal die Luft aus.

  • Da verbale Kommunikation unter Wasser nicht möglich ist, kommunizieren Schiedsrichter*innen mit akustischen Signalen.

Wo wurde Unterwasserhockey erfunden?

Octopush wurde in den Fünfzigern in England erfunden und kommt nicht (wie man bei dem Namen Unterwasser-Hockey denken könnte) aus dem Hockey, sondern aus dem Tauchsport. Der Tauchlehrer Alan Blake hatte das Spiel erfunden, um den Tauchern des von ihm gegründeten Clubs eine Möglichkeit zu bieten, sich im Winter fit zu halten. In Deutschland wurde Octopush das erste Mal 1998 organisiert gespielt.