Urteil gefallen: Christina Blocks herzzerreißende Reaktion auf Verlust ihrer Kinder
Nachdem ein dänisches Gericht der Unternehmerin das Sorgerecht für ihre Kinder Klara und Theodor entzogen hat, reagiert Christina Block mit bewegenden Worten auf das Urteil.
Es ist ein Urteil, das eine Mutter mitten ins Herz trifft: Die Hamburger Unternehmerin Christina Block hat vor einem dänischen Gericht endgültig das Sorgerecht für ihre beiden jüngsten Kinder Klara (15) und Theodor (11) verloren – und darf sie nicht einmal mehr sehen. Was bleibt, sind tiefe Verzweiflung, juristische Ohnmacht und die Hoffnung auf ein Wunder.
Dänisches Gericht entzieht Sorgerecht – kein Kontakt mehr erlaubt
Das Westliche Landesgericht Dänemark (Vestre Landsret) entschied am 3. November, dass die Kinder dauerhaft beim Vater Stephan Hensel leben sollen. Christina Block wird das elterliche Sorgerecht vollständig entzogen; auch ein Umgangsrecht lehnten die Richter ab.
In der Begründung heißt es, die Kinder seien schwer traumatisiert und hätten mehrfach deutlich gemacht, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter wünschen. Ein neues psychologisches Gutachten, das Block gefordert hatte, wurde abgelehnt. Die Richter erklärten, eine erneute Untersuchung könne die seelische Belastung der Kinder verschlimmern.
Der Anwalt von Hensel, Philip von der Meden, bestätigte gegenüber dem „Stern“ „Gegen die letztinstanzliche Entscheidung des dänischen Gerichts gibt es nun weder in Deutschland noch in Dänemark reguläre Rechtsmittel.“
Damit ist die Entscheidung endgültig – Christina Block wird ihre Kinder vermutlich nie wiedersehen.
„Ich bin erschüttert über das Urteil in Dänemark“
Kurz nach der Urteilsverkündung meldete sich die Unternehmerin zu Wort. In einer Erklärung, die dem „Stern“ vorliegt, schreibt sie: „Ich bin erschüttert über das Urteil in Dänemark.“
Sie habe gehofft, das Gericht würde vor einer so weitreichenden Entscheidung „endlich auch ein familienpsychologisches Gutachten“ anfordern, um die Situation ihrer Kinder objektiv zu bewerten. Doch dazu kam es nicht.
Block weiter: „Dem Vater ist es erneut gelungen, die Begutachtung der Kinder zu blockieren. Das ist für mich – und vor allem für meine Kinder – furchtbar.“
Ihre Enttäuschung ist spürbar, doch sie gibt sich nicht auf: „Trotz meiner Enttäuschung werde ich mich weiter um meine Kinder bemühen. Ich werde sie in dieser Situation bestimmt nicht im Stich lassen.“
Das Tagebuch: Ein Blick in die Seele einer verzweifelten Mutter
Im Hamburger Prozess gegen Block spielt ein elektronisches Tagebuch eine zentrale Rolle. Darin hat sie Gedanken und Ängste festgehalten, die nun vor Gericht verlesen wurden.
Eine Passage daraus erschütterte den Gerichtssaal: „Ich hoffe so sehr, dass es nun langsam losgeht. Dass alles gut geht und dass er mich nicht komplett ablehnt.“
Als Christina Block diesen Eintrag kommentiert, bricht sie in Tränen aus. „Es handelt sich um einen Tagebucheintrag an Theos Geburtstag. Den dritten ohne ihn. Ich war in einem Ausnahmezustand. Meine Kinder waren weg. Meine Mutter war gestorben.“
Dieser Moment machte deutlich, wie groß der Schmerz der Mutter ist – und wie eng ihre emotionalen Wunden mit dem juristischen Kampf verflochten sind.
Auch Lebensgefährte Delling im Visir
Während Block vor Gericht um Fassung ringt, sitzt ihr Lebensgefährte Gerhard Delling an ihrer Seite. Der frühere Sportmoderator ist selbst angeklagt – die Staatsanwaltschaft wirft ihm Beihilfe zur versuchten Kindesentführung vor. Beide bestreiten die Vorwürfe entschieden.
Trotz der schweren Anschuldigungen und der öffentlichen Aufmerksamkeit steht Delling weiter zu ihr. Beobachter berichten, das Paar halte sich in den Pausen des Prozesses an der Hand – still, aber fest.
Ein Familienstreit ohne Sieger
Christina Block ist Tochter des Hamburger Unternehmers Eugen Block, Gründer der Steakhaus-Kette Block House. Ihre Familie war jahrzehntelang Inbegriff hanseatischer Erfolgsgeschichte – jetzt steht ihr Name für einen der tragischsten Sorgerechtsfälle Europas.
Während der Prozess in Hamburg weiterläuft, ist der familiäre Ausgang bereits entschieden: Das dänische Urteil ist rechtskräftig. Für Christina Block bedeutet das, dass sie ihre Kinder wohl nie wiedersehen wird.
Doch aufgeben will sie nicht. Sie sagt: „Ich bin unschuldig.“ Und: „Ich werde meine Kinder in dieser Situation bestimmt nicht im Stich lassen.“
So bleibt die Hoffnung, dass eines Tages vielleicht doch noch ein Gespräch, ein Brief oder ein Wiedersehen möglich ist – wenn auch fernab der Gerichtssäle.







