Achtung!

Wetter-Warnung: Nach der Hitzewelle kommt jetzt der Saharastaub

Am Pfingstwochenende kommen nicht nur die Hitze, sondern auch jede Menge Saharastaub.

Saharastaub: Dunkelroter Himmel mit Sonne
Foto: iStock/ Frank Wagner
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Heiße Luftmassen ziehen aus Spanien über Deutschland hinweg und bescheren uns an Pfingsten sommerliche bis heiße Temperaturen. Doch die Hitzeblase hat auch Saharastaub im Gepäck, weswegen es in den nächsten Tagen nicht nur tropisch heiß, sondern auch richtig schmutzig werden kann.

Seltenes Wetterphänomen: "Spanish Plume" bringt Saharastaub

Am Pfingstwochenende wird es vielerorts knackig heiß, an Rhein und Main können sogar Temperaturen über 34 Grad erreicht werden. Verantwortlich dafür ist eine Hitzeblase, die aus Richtung Spanien zu uns rüberzieht. Meteorologen nennen dieses Wetterphänomen „Spanish Plume“. Bei dieser Wetterlage wird sehr heiße, trockene Luft aus Spanien und der Sahara in höheren Luftschichten wie eine Fahne zu uns geweht.

Die „Spanish Plume“ hat auch jede Menge Saharastaub im Gepäck, der zuvor über Nordafrika angesaugt wurde. Wer also vor Pfingsten noch die Fenster geputzt, die Terrasse gekärchert oder das Auto gewaschen hat, könnte eine böse Überraschung erleben.

Achtung, Kreislauf! Die Temperaturen steigen rasant an

Durch den Saharastaub kann die Sonne vor allem am Samstag und Sonntag leicht milchig wirken. Sonnenschutz ist aber trotzdem ein absolutes Muss! Autofahrer sollten sich über die dünne rote Staubschicht auf ihren Autos nicht allzu lange ärgern. Jedenfalls solange sie nicht diesen einen Fehler beim Autowaschen nach dem Saharastaub machen.

Der plötzliche Temperaturanstieg birgt allerdings auch Risiken und kann für einige Menschen schnell zum Problem werden. „Am Donnerstag gibt es einen kräftigen Temperaturaufschlag in Deutschland. Da haben wir schon 20 bis 23 Grad. Und am Freitag sogar bis zu 28 Grad“, erklärt Wetterexperte Dr. Karsten Brandt gegenüber BILD: „Bei so einer Steigerung der Temperaturen werden einige Menschen es mit dem Kreislauf zu tun haben oder Kopfschmerzen bekommen.“

Von daher gilt: Sonne in Maßen genießen, vor allem in der Mittagszeit schattige Plätze aufsuchen und immer ausreichend trinken.