Die 18 besten Putztricks und Hausmittel ohne Chemie
Die besten Putztricks und Hausmittel für deinen Haushalt - so kriegst du Küche, Badezimmer, Fenster und Backofen schnell strahlend rein!
- Frühjahrsputz Raum für Raum planen
- Nicht zu viel Reiniger auf den Lappen
- Fenster nicht bei Sonnenschein putzen
- Den Mop nach jedem Wischen reinigen
- Staubsaugerbeutel frühzeitig wechseln
- Mehl in die Gummihandschuhe streuen
- Natron in die Waschmaschine geben
- Besser trocken Staubwischen als mit einem feuchten Tuch
- Handtücher in die Gefriertruhe legen
- Decken und Kissen in die Sonne legen
- Bier gegen Fruchtfliegen
- Brille mit warmem Wasser reinigen – bloß nicht mit dem T-Shirt!
- Mit Tomatenstauden Ameisen fernhalten
- Katzenstreu gegen stinkende Mülleimer
- Mit Kartoffel den Grill einfetten
- Badetücher mit Schnaps auffrischen
- Mit Natron gegen Schweißfüße
- Sonnencremeflecken mit Spülmittel entfernen
Das Putzportal Helpling verrät die besten Putztricks für Küche, Badezimmer, Wohnzimmer, Schlafzimmer und mehr und erklärt, welche Hausmittel dir wirklich dabei helfen, deine Wohnung schön frisch und rein zu halten!
Frühjahrsputz Raum für Raum planen
Die Sonne lockt uns nach draußen - da planen wir ungern mehr als zwei Tage für den Frühjahrsputz ein. Doch reicht das wirklich? Schließlich dient der Großputz dazu, Dinge zu reinigen, die wir das Jahr über immer vernachlässigt haben. Statt Tag für Tag - plane besser Raum für Raum: Kümmere dich zuerst um das Bad, dann um die Küche, usw. So dauert der Frühjahrsputz zwar länger - doch du erwischt garantiert jede verstaubte Stelle!
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Nicht zu viel Reiniger auf den Lappen
Wer hat nicht immer das Gefühl, dass Kleidung, Armaturen und Boden sauberer werden, wenn der Reiniger mehr schäumt? Jedoch: Zu viel Schaum verhindert, dass sich die Textilfasern des Lappens bewegen. Dadurch kann sich der Schmutz nicht effektiv loslösen. Ob beim Wischen oder Waschen gilt deshalb: Achte auf die empfohlene Dosis - auch die Umwelt wird dir dafür danken!
Fenster nicht bei Sonnenschein putzen
So sehr wir uns auch über die ersten Sonnenstrahlen freuen - beim Fensterputzen sind sie eher hinderlich. Obwohl bei hellem Licht der Schmutz besser sichtbar ist, lässt die Wärme des direkten Sonnenscheins das Putzwasser auf der Glasscheibe schneller verdunsten und hinterlässt so hässliche Schlieren. Gedulde dich lieber etwas und warte auf einen trüben Tag.
Den Mop nach jedem Wischen reinigen
Wärme, Feuchtigkeit und Essensreste: Diese Dinge lassen den Schwamm mit seinen 10 Millionen Bakterien förmlich lebendig werden. In einer ähnlichen Umgebung ist auch der Mop unterwegs! Mit ihm wischen wir eine Milliarde Bakterien pro 10 cm² von Raum zu Raum - und vergessen anschließend, den Mop gründlich zu reinigen. Wasche den abnehmbaren Lappen deshalb nach jedem Wischen bei 60 Grad (ohne Weichspüler!).
Staubsaugerbeutel frühzeitig wechseln
Wir schieben es gerne vor uns hin, bis er beinahe platzt: Das Wechseln des Staubsaugerbeutels! Bereits kleine Mengen an Sand sowie Staub reduzieren die Saugkraft, zusätzlich zersetzen sich Essensreste wesentlich schneller in der warmen Umgebung des Beutels. Dies führt zu einem bitteren Geruch im Staubsauger. Beuge dem Geruch vor und wechsel den Beutel bei täglichem Saug-Gebrauch nach sechs bis acht Wochen.
Mehl in die Gummihandschuhe streuen
Ob Geschirr spülen oder Toilette putzen - niemals ohne unsere Gummihandschuhe! Vorsicht, Falle: Schwitzen wir beim Saubermachen oder gelangt Wasser in die Handschuhe, entsteht in ihnen eine feuchtwarme Umgebung, in der sich Keime und Bakterien schlagartig vermehren. Vermeide dies, indem du vor jeder Benutzung Mehl in die Handschuhe hineinstreust, das absorbiert die Feuchtigkeit. Nach dem Putzen die Handschuhe umgedreht an der Luft trocknen lassen.
Natron in die Waschmaschine geben
Nach jedem Waschgang wirkt die Trommel frisch, sauber und glänzend? Der Schein trügt! In der Maschine bleibt stets Wasser zurück, das nur schwer verdunstet und den perfekten Brutort für Bakterien bildet. Für einen frischen Start in den Frühling: 50 Gramm Natron direkt in die Trommel geben und 50 Milliliter Essigessenz in das Pulverfach füllen. Ein leerer Waschgang bei 60 Grad und die Trommel ist wieder kalk- und keimfrei!
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Besser trocken Staubwischen als mit einem feuchten Tuch
Ohne Zweifel: Die unbeliebteste Hausarbeit ist das Wischen des immer wiederkehrenden Staubes. Aber sollten wir ihn feucht oder trocken entfernen? Da Feuchtigkeit Staubpartikel magisch anzieht - eignet sich anstelle eines nassen Lappens besser ein trockenes antistatisches Tuch aus der Drogerie. Poliere den sauberen Schrank zusätzlich mit einer Mischung aus Wasser und einem Tropfen Weichspüler: Dies wirkt antistatisch und imprägnierend, sodass der graue Schleier sich gar nicht erst auf den Möbeln ablegen kann!
Handtücher in die Gefriertruhe legen
Du reinigst deinen Kühlschrank regelmäßig, um ihn von Keimen zu befreien - übersiehst dabei jedoch den Gefrierschrank? Eine unhygienische Angewohnheit, denn: Bakterien ruhen bei bis zu -18 Grad, fangen jedoch bei wärmeren Temperaturen wieder an zu arbeiten. Um dies zu verhindern, lege die leere Truhe mit Handtüchern aus und tauen diese über Nacht ab. Anschließend die Flächen mit einem Essigreiniger auswischen, um auch den letzten schlummernden Keim zu entfernen.
Decken und Kissen in die Sonne legen
Nicht nur du hast dich im Winter in deine Daunendecke gekuschelt, über 1,5 Millionen Milben fühlen sich in der Wärme und dem Schweiß besonders wohl. Doch was nun? Wasche deine Daunen bei 60 Grad - sofern du einen Trockner hast. Andernfalls verklumpen die Federn beim Lufttrocknen. Auch Sonne kann Abhilfe schaffen: Nach 24 Stunden töten UV-Strahlen die Milben ab und lassen die Decke wieder nach Frühling riechen.
Bier gegen Fruchtfliegen
Sie sind Phänomen und Rätsel zugleich - Fruchtfliegen! Bis zu 500 Eier legen sie am Tag und vermehren sich so rasend schnell. Vor allem bei Temperaturen von über 25 Grad schlüpfen die Larven in nur 24 Stunden. Was sie besonders anlockt? Die in Apfelessig, Rotwein oder Bier enthaltene Süße. Fülle deshalb eine flache Schale mit einer dieser Flüssigkeiten, stülpe eine Schicht Frischhaltefolie darüber und fixiere diese mit einem Gummiband. Anschließend mit einer Gabel kleine Löcher hineinstechen, denn so gelangen die Viecher zwar in die Schale hinein - aber nicht wieder hinaus.
Brille mit warmem Wasser reinigen – bloß nicht mit dem T-Shirt!
Auch wenn der Griff zum Handtuch oder T-Shirt verlockend ist, solltest du deine Sonnenbrille auf keinen Fall damit reinigen! So reibst du nur Fette, Hautpartikel und Schmutz auf der Brille umher und beschädigst das sensible Glas. Habe besser etwas Geduld und halte die Brille stattdessen vorsichtig unter fließend warmes Wasser. Nun einen Tropfen milden Spülmittels zwischen den Fingern sanft auf den Gläsern verteilen, die Brille abspülen und mit einem fusselfreien Tuch (Microfaser oder 100% Baumwolle) abtrocknen.
Mit Tomatenstauden Ameisen fernhalten
So hilfreich Backpulver in den meisten Situationen auch ist, hier solltest Du darauf verzichten. Fressen Ameisen das Pulver, quillt es in ihrem Magen auf und die Insekten platzen - das muss nun wirklich nicht sein!
Stattdessen: Lege den Tierchen lieber getrocknete Tomatenstauden in den Weg. Ameisen können diese nämlich ganz und gar nicht riechen! Feine Drüsenhaare auf den Stauden hindern die Insekten daran, diese anzuknabbern. Lavendel hat übrigens denselben Effekt!
Katzenstreu gegen stinkende Mülleimer
Wir können noch so häufig den Müllbeutel wechseln - der übel stechende Geruch will einfach nicht verfliegen! Kein Wunder, die hohen Temperaturen lassen weggeworfene Lebensmittel besonders schnell verkommen.
Die Lösung: Der Geruchskiller Katzenstreu bindet die üblen Gerüche effektiv und saugt gleichzeitig die Feuchtigkeit im Mülleimer auf. Das verlangsamt zusätzlich den Fäulnisprozess. Gib etwas Streu auf den Boden des Eimers - im Nu werden die Gerüche absorbiert. Alternativ hilft auch etwas Backpulver: Mülltüte darüber, fertig!
Mit Kartoffel den Grill einfetten
Schon wieder klebt das Fleisch am Rost fest! Damit das Wenden der Steaks locker von der Hand geht, hilft es, das Metallgitter einzufetten. Verwende hierbei eine Kartoffel anstelle von Öl. Diese hat den gleichen Rutsch-Effekt, ist jedoch nicht entzündlich und somit ungefährlich. Erhitze den Grill, schneide die Kartoffel in der Mitte durch und reibe mit der flachen Seite den warmen Rost ein. Die Hitze entzieht der Kartoffel Stärke, die auf dem Gitter eine Art Antihaftbeschichtung erzeugt.
Badetücher mit Schnaps auffrischen
Schnapsidee? Von wegen! Ein Glas Hochprozentiges schwächt die Zellen von Bakterien und beseitigt so die Keime, die unserem Badetuch anheften. Einfach beim nächsten Waschgang etwas Alkohol in die Waschmaschine geben. Wem Schnaps nicht so geheuer ist, ersetzt diesen einfach durch zwei Esslöffel Apfelessig. Übrigens: Finger weg vom Weichspüler! Dieser legt sich wie ein Film über die Fasern deiner Handtücher und mindert ihre Saugfähigkeit.
Mit Natron gegen Schweißfüße
Raus aus den Schuhen und den Abend genießen? Gar nicht so einfach - denn der Schweißgeruch raubt dir den letzten Atem. Greife einfach zu Natron! Dieser neutralisiert unangenehme Gerüche und macht spröde Haut wieder weich. Gib drei Teelöffel des Pulvers zu deinem nächsten Fußbad und lasse die Füße etwa 20 bis 30 Minuten darin ruhen.
Übrigens: Bei regelmäßiger Anwendung hilft das nicht nur gegen den Schweiß, sondern verhindert die Bildung von Fußpilz. Anschließend abtrocknen und mit etwas Pflanzenöl eincremen - das wirkt antibakteriell!
Sonnencremeflecken mit Spülmittel entfernen
Sommerlicher Albtraum schlechthin: Die Sonnenmilch läuft in unserer Badetasche aus! Keine Panik, die Flecken bekommst du im Handumdrehen wieder weg: Geschirrspülmittel ist das Wundermittel gegen Fett - die darin enthaltenen Tenside lösen die Sonnenmilch wie von Zauberhand. Nimm ein feuchtes Tuch und gebe ein wenig Spülmittel darauf (Achtung: einige Tropfen reichen bereits aus!). Anschließend den Fleck nur noch auswischen.
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