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Wissenschaftlich bewiesen: Wer viel putzt, stirbt früher

Wer ständig putzt, hat sein Leben unter Kontrolle? Jein! Denn Putzen ist gefährlicher als gedacht.

Wissenschaftlich bewiesen: Wer viel putzt, stirbt früher
Wer viel putzt, gefährdet seine Gesundheit. Foto: gilaxia/iStock
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Für die einen ist es lästig, für die anderen geradezu ein Zwang: Putzen. Irgendwann muss jeder einmal den Staubsauger zur Hand nehmen und die Putzlappen herauskramen. Eine norwegische Studie zeigt, dass es aber gar nicht so schlecht ist, ein Putz-Muffel zu sein,… denn wer häufig zu Putzmitteln greift, gefährdet damit womöglich seine Gesundheit.

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Heimliche Gefahr: Putzen gefährdet deine Gesundheit

Diese Erkenntnis ist ein Schock für alle Ordnungsfanatiker: Putzen gefährdet die Gesundheit. Denn wer regelmäßig und viel putzt, der verhält sich wie ein Kettenraucher. Wie bitte?! Ja, richtig gehört. Ob du nun stundenlang putzt oder eine Schachtel Zigaretten rauchst? Das Ergebnis ist das gleiche.

Doch was macht das Putzen so gefährlich? Laut der Studie sind es die Chemikalien, die in den üblichen Putzmitteln enthalten sind. Ähnlich wie viele Zigaretten haben diese Inhaltsstoffe negative Auswirkungen auf die Lunge. Die Atemwege können beschädigt werden und es besteht ein erhöhtes Risiko, an Asthma zu erkranken.

Unfassbare Erkenntniss: Viel Putzen ist wie tägliches Rauchen

Die Wissenschaftler sind zu der Erkenntnis gekommen, dass die Lungenfunktion von Kettenrauchern und Menschen, die über Jahre hinweg ständig geputzt haben, ähnlich schlecht ist. Das treffe vor allem auf Reinigungskräfte zu, die über 20 Jahre jeden Tag den giftigen Chemikalien ausgesetzt waren.

Wissenschaftler Øistein Svanes erklärte in einer Mitteilung im „American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine“: „Wenn man sich vorstellt, kleine Partikel aus Reinigungsmitteln zu inhalieren, die dazu bestimmt sind, den Boden und nicht die Lungen zu reinigen, ist das vielleicht gar nicht so überraschend“. Diese Partikel könnten sich außerdem mehrere Stunden lang in der Luft halten.

Um die eigene Gesundheit zu schützen, empfiehlt der Wissenschaftler „bei der Reinigung einen Eimer mit Wasser und Seife“ zu nutzen. „Sie brauchen nicht viele Chemikalien zum Putzen. Mikrofasertücher können genauso effektiv sein.“

Außerdem kann es hilfreich sein, Handschuhe und einen Mundschutz zu tragen und während des Putzens gut durchzulüften.

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Artikelbild und Social Media: gilaxia/iStock

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