Ein Wal, ein Bieber und ein Hunde-Profi

Buckelwal Timmy: „Kann man sich alles nicht ausdenken!“ – Martin Rütter lacht über Backhaus-Interview

Dass Till Backhaus kein Tierexperte ist, erkennt Hundeflüsterer Martin Rütter anhand von zwei wunderlichen Interviewausschnitten.

Martin Rütter schaut in die Kamera.
Viele Menschen können über die Situation rund um Wal Timmy nur noch den Kopf schütteln. Foto: IMAGO / Stefan Schmidbauer
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Hunde-Profi Martin Rütter hat auf Instagram mit einem Video für Lacher gesorgt, in dem er einen Interviewausschnitt von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus zum gestrandeten Buckelwal Timmy – auch Hope genannt – kommentiert. Im Mittelpunkt steht Backhaus’ sehr emotionale Schilderung seiner Begegnung mit dem Tier auf der Insel Poel.

Backhaus spricht über Timmy

In dem eingeblendeten Interviewausschnitt beschreibt Backhaus, wie besonders ihn die Begegnung mit dem Wal bewegt habe. Er sagt: „Wenn man Tiere liebt, und ich habe selber Tiere zu Hause, ich bin schon mit Walen, Kleinwalen, mit Delfinen geschwommen und wenn man dann mit ihm, dem Hope, heißt er bei mir jedenfalls nach wie vor, wenn man ihm in die Augen geschaut hat und auch kommuniziert hat mit ihm und er auch mir das Gefühl gegeben hat, dass er mich akzeptiert und auch geantwortet hat, dann muss ich schon sagen, dann vergisst man das nie in seinem Leben.“

Rütters Reaktion

Rütter reagiert darauf mit ironischem Unterton und sagt: „Wichtig ist aber, dass der Wal sich an die Regeln von Herrn Backhaus hält. Denn ansonsten … wie beim Bieber halt!“ Danach blendet das Video ein älteres Backhaus-Interview zu einem anderen Thema ein, in dem der Minister erklärt: „Wenn der Biber immer wieder Ärger macht und sich an bestimmte Regeln nicht hält, dann muss er auch mal tatsächlich zur Verantwortung gezogen werden.“

Rütter schlägt sich daraufhin mit der Hand gegen die Stirn. In der Videobeschreibung schreibt er: „Herrlich. Kann man sich alles nicht ausdenken Backhaus ist ja nicht nur WALEXPERTE, neeeeein.... in der Biberszene ist er auch gaaaaanz weit vorn“.

Die Wal-Rettung vor Poel ist zu diesem Zeitpunkt weiterhin von Spannungen und Verzögerungen geprägt. Nach mehreren Rettungsversuchen hatten sich die Boote zwischenzeitlich zurückgezogen, Timmy verbrachte weitere Zeit in der Bucht, und in dem Umfeld der Privatinitiative kam es zu mehreren personellen Turbulenzen. Die extra aus Hawaii eingeflogene Tierärztin Dr. Jenna Wallace verließ die Gruppe nach Streitigkeiten, und auch andere Helfer zogen Konsequenzen aus der angespannten Lage.

Quellen