Diese Smalltalk Themen sind echte Eisbrecher

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Wenn man die richtigen Themen hat, macht Smalltalk richtig Spaß! Foto: Sigrid Olsson/Corbis
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"Und was machst du so?"

Hier sind sie, die charmanten Alternativen zum Klassiker unter den Smalltalk-Fragen, und was man bei Party-Gesprächen sonst noch beachten sollte...

Nervig, einfallslos, und auf jeder Party präsent - die Allzweck-Floskel unter den Smalltalk-Fragen: "Was machst du so?"

Aber warum fragen wir das überhaupt? "Weil wir stark durch unser Arbeitsleben geprägt sind", sagt Kommunikations-Coach Hanne Philipp (www.carpe-verba.de). "Und weil wir Menschen oft nach ihren Berufen kategorisieren." Heißt: mögen wir den Job unseres Gegenübers, steigen seine Sympathiewerte.

Diese Themen sind echte Smalltalk-Eisbrecher

Pluspunkte können wir aber viel einfacher sammeln. Der beste Eisbrecher, um mit jemandem ins Gespräch zu kommen, ist: lächeln. Und dann: situativ fragen. Das wirkt viel lockerer, als ein abgedroschenes "Was machst du so?" Indem man zum Beispiel beim Weihnachtsumtrunk nach kuriosen Traditionen fragt oder die coole Jacke seines Gesprächspartners lobt. "Das Wichtigste ist, eine gemeinsame Wellenlänge zu finden", sagt Hanne Philipp.

Wenn das Eis gebrochen ist

Tasten wir uns mit leichter Kost voran: Am besten eignet sich ein aktuelles Ereignis oder ein neuer Film. Wenn es zum Thema passt, kann man auch eine persönliche Anekdote erzählen - aber bitte keinen Seelen-Striptease beim ersten Gespräch hinlegen. Aufpassen sollte man außerdem bei Smalltalk Themen, die miese Stimmung verbreiten. Diskussionen über Politik, Religion oder Geld also lieber für später aufheben, wenn man sein Gegenüber besser einschätzen kann. Klar, über das Wetter kann man immer reden, aber wohl dosiert und nicht, indem wir den ganzen Abend über den Regen schimpfen.

Smalltalk à la Ping-Pong...

Ein gutes Gespräch soll sich nämlich anfühlen wie eine Runde Tischtennis: entspannt. Das Thema wird hin- und hergespielt und jeder kommt in gleichem Maße zu Wort. Deshalb: auf den Gesprächspartner achten, sonst steht man leicht als Besserwisser da. Und auch wenn man ganz viel zu einem Thema zu sagen hat, sollte man nicht zu lange dabei bleiben. "Zerpflücken Sie ein Thema nicht in all seine Einzelteile, bis nichts mehr zu holen ist", sagt Hanne Philipp. Das endet meist im Tod jedes Smalltalks: betretenem Schweigen.

Nichts zu reden - wie man charmant die Flucht ergreift

Und was, wenn es einfach nicht klappen möchte? Gepflegt, aber zügig den Rückzug antreten. Und da darf man gern auf Klassiker zurückgreifen: Indem man sein leeres Glas auflüllen geht, mal eben den Gastgeber sucht, sich die Nase pudert ..

Gesprächseinstieg leicht gemacht: zehn echte Eisbrecher-Themen

Einen netten Smalltalk zu führen, ist gar nicht so schwer. Mit diesen Starthilfen geht's noch leichter:

1. "Was trinkst du? Das sieht lecker aus!"

2. "Mieses Wetter heute ... hey, warst du dieses Jahr eigentlich schon im Urlaub?"

3. "Cooler Song, weißt du, vom wem der ist?"

4. "Tolle Schuhe, solche suche ich auch schon lange. Wo hast du die gekauft?"

5. "Woher kennst du eigentlich den Gastgeber?"

6. "Guckst du gern Serien? Kennst du schon ,Homeland'/,Modern Family' / ,The Walking Dead'?"

7. "Hast du einen zweiten Vornamen?"

8. "Woher kommst du?"

9. "Wahnsinn, wie viele Leute hier sind. Hast du auch schon mal eine richtig große Party gegeben?"

10. "Kannst du mir was zu essen empfehlen?"

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