Dein Sauerteig auf Wellnessreise: Deutschlands erstes Sauerteig-Hotel
Kennst du das Problem? Gerade ist dein Sauerteig perfekt in Schwung – und dann steht plötzlich der Urlaub vor der Tür! Ab sofort gibt’s für alle Brotliebhaber*innen eine pfiffige Lösung.
Du liebst selbst gebackenes Brot und bist stolze:r Besitzer:in eines eigenen Sauerteig-Starters? Dann kennst du garantiert das kleine Dilemma vor dem Urlaub: Wer übernimmt die Pflege für deinen „Mitbewohner“ im Glas? Die Lösung für alle, die keine Lust mehr auf last-minute-Sauerteig-Babysitter haben: Jetzt gibt es das erste deutsche Sauerteig-Hotel. Neugierig, wie das funktioniert und warum es auch für dich der absolute Gamechanger sein kann? Hier erfährst du alles, was du wissen musst!
Erstes Sauerteig-Hotel in Deutschland: So funktioniert’s
Bäckermeister David Schöne sorgt in seiner Bäckerei in Kiel mit einem echten Unikat für Furore: Ein spezielles Regal in der Backstube verwandelt sich zum wohl gemütlichsten Urlaubsquartier für bis zu 15 Sauerteig-Starter. Er selbst nennt es das „The Grand Dough“ – Deutschlands erstes Sauerteig-Hotel.
Für 20 Euro pro Woche, jede weitere Woche kostet 10 Euro, geben Hobbybäcker*innen ihr „Anstellgut“ einfach ab, lehnen sich entspannt zurück und wissen: Dinkel Dörte, Hannelore, Heinz und Co. werden bestens betreut! Regelmäßiges Füttern, liebevolle Pflege und ein Hauch nordischer Frische inklusive.
Warum braucht mein Sauerteig eigentlich so viel Aufmerksamkeit?
Dein Starter lebt! Er besteht zwar nur aus Mehl und Wasser, aber darin wuseln wilde Hefen und Milchsäurebakterien herum. Die sorgen nicht nur für Aroma und Saftigkeit im Brot, sondern brauchen regelmäßig frisches „Futter“. Sauerteig ansetzen und pflegen ist leichter als gedacht, erfordert aber einiges an Geduld und Durchhaltevermögen! Bleibt der Nachschub aus, verliert der Starter nämlich an Kraft oder kippt sogar komplett. Vor allem im Sommer ist die richtige Versorgung Gold wert.
Das bringt dir das Sauerteig-Hotel konkret:
Du musst dich vor deiner Reise um nichts kümmern.
Keine panische Suche nach „Sauerteig-Babysittern“ mehr.
Der Starter übersteht auch längere Abwesenheit problemlos – praktisch für alle Vielreisenden!
Dein Brot gelingt nach der Rückkehr garantiert – weil dein Teigstarter nicht schlappmacht.
Du profitierst von erfahrenen Profis, die wissen, wie lebendige Kulturen optimal gepflegt werden.
Wusstest du schon? So alt kann ein Sauerteig werden...
Halt dich fest! Manche Starter sind echte Familienmitglieder: Ein Starter aus Kanada wird seit über 120 Jahren von Generation zu Generation weitergegeben. Deshalb erhalten viele sogar einen Namen – weil sie richtig leben und mit jedem Brot ihren Charakter zeigen. Wer weiß, wie lange dein eigener Starter dich begleitet?







