Sex-Positionen

Sexstellungen für Anfänger: 10 einfache (und heiße) Stellungen

Keine Lust auf Akrobatik im Bett? Diese 10 Sexstellungen für Anfänger*innen sind einfach – und trotzdem lustvoll.

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Video: Glutamat

„Ich frage mich, warum heute hinsichtlich der Sexualität alles so sportlich geworden ist“, sagte Schauspielerin Hildegard Knef einmal. Nun, die folgenden Sexstellungen sind alles andere als ein Workout, sondern ziemlich simpel. Und genau das prädestiniert sie für alle, die im Bett auf akrobatische Verrenkungen und schweißtreibende Positionen verzichten können. Hier kommen 10 einfache Sexstellungen für Anfänger*innen.

1. Einfache Sexstellung: Die Doggy-Position (Sex von hinten)

Paar beim Sex von hinten: Die Frau ist auf allen vieren, während der Mann hinter ihr steht, in die Hocke geht und von hinten in sie eindringt.
Die Doggy-Stellung ist einfach, aber intensiv. Foto: Wunderweib.de & iStock / kowalska-art

Für die Doggy-Stellung brauchst du keine besondere Erfahrung beim Sex. Denn die Position von hinten (auch „"A Tergo" genannt)lässt sich zum einen überall ausführen, zum anderen ist sie für Menschen jeglicher sexuellen Orientierung geeignet. Außerdem ermöglicht Sex von hinten ein sehr tiefes Eindringen, was den Sex intensiver macht. Und der kann in dieser Sexstellung für Anfänger mal langsam, mal härter sein. Du brauchst dafür weder gelenkig noch ausdauernd sein und kannst verschiedene Stellungen von hinten ausprobieren – die Doggy-Stellung ist also ideal für Sex-Einsteiger*innen.

Und so geht die Doggy-Position:

  1. Die empfangene Position kniet sich in den Vierfüßler und stellt die Hände auf.

  2. Die gebende Person kann nun von hinten vaginal oder anal eindringen.

Tipp: Der Blickkontakt fällt zwar aus, aber Liebkosungen und Sex-Toys lassen sich hier wunderbar einbauen.

Doggy-Stellung: Die wichtigsten Tipps und Varianten für den Doggy Style

2. Der Klassiker: Die Missionarsstellung

Grafik zur Missionarsstellung.
Die Missionarsstellung ist eine unterschätzte Sex-Position. Foto: Wunderweib

Die Missionarsstellung ist wohl die berühmteste unter den Sexstellungen. Und die hat – entgegen ihres langweiligen Images – viele Vorteile: Blickkontakt, Liebkosungen und eine hohe Intimität etwa. Zudem ist sie wirklich einfach umsetzbar. Die*der Empfangende liegt auf dem Rücken, die Beine geöffnet. Der*die Gebende liegt auf ihr*ihm und dringt ein. Tipp: Die Position lässt sich leicht abwandeln, etwa zur CAT-Stellung oder zur Schmetterlingsstellung.

3. Sexstellung für Einsteiger*innen: Die Löffelchenstellung

Grafik zur Löffelchenstellung.
Sex in der Löffelchenstellung ist entspannt und intim. Foto: Wunderweib Redaktion

Ob morgens nach dem Aufwachen oder abends, weil beide zu müde sind: Die Löffelchenstellung eignet sich nicht nur für Sex-Einsteiger*innen, sie ist noch dazu superbequem, entspannt – und sogar romantisch. Die Stellung funktioniert sowohl vaginal als auch anal, eignet sich für Slow-Sex und heißen Dirty Talk, denn er oder sie kann dir von hinten etwas ins Ohr flüstern, während ihr Sex habt. Win Win also für euch beide!

Und so geht die Löffelchenstellung:

  1. Die empfangene Person legt sich auf die Seite und hebt das obere Bein leicht an.

  2. Die gebende Person legt sich dahinter und dringt nun ein. Dabei sind die Hände frei für Streicheleinheiten oder die Penetration der Klitoris.

Tipp: Die Löffelchenstellung bietet Raum für weitere Liebkosungen oder Sex-Toys, wie etwa einen Auflegevibrator:

4. Ideal für Sex-Anfänger*innen: Die Reiterstellung

Grafik zur Reiterstellung
Ein heißer Ritt ist die Reiterstellung allemal – und gar nicht langweilig. Foto: Redaktion Wunderweib

Die Reiterstellung zählt ebenfalls zu den Klassikern unter den Sexstellungen. Dabei sitzt der empfangende Part oben auf dem Becken des gebenden Parts und kann so das Tempo bestimmen. Kurzum: Sitzt du oben, hast du die Kontrolle. Ihr habt beide die Hände frei, um den anderen mit weiteren Liebkosungen zu verwöhnen. Die Position eignet sich sowohl für heterosexuelle als auch für homosexuelle Paare.

Tipp: Die Position „Reserve Cowgirl“ ist eine umgekehrte Reiterstellung, bei der die gebende Person mit dem Rücken zum Gesicht der empfangenen Person sitzt – und so den Blick auf Rücken und Po hat.

5. Für Anfänger*innen: Sex auf dem Tisch

Grafik zu Sex auf dem Tisch.
Sex auf dem Tisch ist auch für Anfänger*innen geeignet. Foto: wunderweib.de & iStock

Um etwas Würze in die klassischen Sexstellungen zu bringen, könnt ihr den Ort vom Bett zu einem (stabilen!) Tisch verlagern. Bei dieser Position liegt der empfangene Part mit dem Rücken auf dem Tisch, rückt mit dem Po an die Tischkante und hebt die Beine im 90-Grad-Winkel in die Luft. Für besseren Halt können sie auf dem gebende Part abgestellt werden, der nun eindringen kann.

Tipp: Auch das Vorspiel kann auf dem Tisch stattfinden. Integriert dafür gerne Sex-Toys, die die Stimmung anheizen oder versucht Oralsex. Dabei setzt sich der empfangende Part auf den Tisch, der gebende Partner kniet sich davor – und kann nun loslegen...

6. Intime Sexstellung für Anfänger*innen: Die Lotusstellung

Mann und Frau haben intimen Sex in der Lotusstellung.
Die Lotusstellung kommt zwar aus dem Kamasutra – ist aber anfängertauglich. Foto: Wunderweib Redaktion

Die Lotus-Stellung, auch Lotusblume genannt, kommt aus dem Kamasutra. Klingt direkt kompliziert für dich? Tatsächlich ist die Position im Sitzen überhaupt nicht kompliziert. Wir empfehlen für mehr Komfort eine Rückenlehne sowie eine mittelharte Unterlage.

So geht die Lotusstellung:

  1. Die Person mit Penis oder Strap-On setzt sich in den Schneidersitz beziehungsweise den Lotussitz, dem die Sexstellung ihren Namen verdankt.

  2. Der*die Empfangende nimmt nun auf dem Penis/Strap-On Platz und kann die Beine entweder um die sitzende Person herumschlingen oder seitlich anwinkeln.

  3. Nun könnt ihr zusammen in eurem Tempo Sex haben – und seit euch dabei ganz nah.

Gefühlvoller Sex: In diesen 9 Stellungen verliebt er sich (wieder neu) in dich

7. Sex von hinten: Die Elefantenstellung

Grafik zur Elefantenstellung
Die Elefantenstellung mit Kissen ist einfach und bequem. Foto: Wunderweib.de

Wie bei der Doggy-Stellung handelt es sich bei der Elefantenstellung um Sex von hinten. Der Unterschied: Während der gebende Part in der Doggy-Stellung sehr tief in die empfangende Person eindringen und sich frei bewegen kann, ist das in der Elefantenstellung nicht unbedingt möglich. Denn der empfangende Part stellt sich nicht in den Vierfüßler, sondern lehnt sich auf einem Kissen (das macht's bequemer) nach vorne und spreizt die Beine V-förmig. So ist der Eindringwinkel enger – und die Stimulation intensiver.

Artikelbild und Social Media: franckreporter/iStock

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