Ständig kalt

Warnsignal Frieren: Welche Krankheit dahinter stecken kann

Dir ist ständig kalt? Diese drei Krankheiten und Mängel könnten der Grund für dein Frieren sein.

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Dir ist ständig kalt, selbst wenn du super dick eingepackt bist? Dann könnte das ständige Frieren ein Zeichen für eine Mangel-Erscheinung sein.

Denn kalte Füße, frieren und fehlende Wärme sind nicht immer ein Zeichen für niedrige Temperaturen. Woran es genau liegt, was die Haut mit der fiesen Kälte zu tun hat und welche Ursachen es noch geben kann, wenn deinem Körper kalt ist oder kalte Hände wie Eisklötze sind, verraten wir dir hier.

Immer kalt: Nicht immer sind die Temperaturen schuld

Dass Frauen schneller frieren als Männer, ist eine biologische Tatsache. Das liegt daran, dass die Oberhaut einer Frau um bis zu 15 Prozent dünner ist als die eines Mannes - daher wird dir schneller kalt, während es Männern warm bleibt.

Doch es kann auch ein Warnsignal sein. Wenn dir ständig kalt ist, muss das nicht ausschließlich an den Temperaturen liegen, denn auch andere Ursachen führen dazu, dass einem Mensch kalt ist. Die folgenden drei Mangelerscheinungen können dahinterstecken, wenn du häufig frierst.

Ständiges Frieren, trockene Haut und Haarausfall: Schilddrüsenunterfunktion

Schüttet die Schilddrüse nicht genug Hormone aus, verlangsamt sich der Stoffwechsel, der Energieumsatz des Körpers sinkt, und wir frieren. Wer zusätzliche Anzeichen wie trockene Haut, ständige Müdigkeit, Haarausfall oder Heiserkeit beobachtet, sollte die Schilddrüse vom Arzt checken lassen, denn diese sind mögliche Anzeichen für eine Schilddrüsenunterfunktion. 

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Du frierst und bist müde: Vitaminmangel

Vitamin B 12 brauchen wir, um rote Blutkörperchen zu bilden, die den Körper mit Sauerstoff versorgen. Mangelt es, werden wir müde und vor allem kälteempfindlicher. Das heißt, dir wird nicht nur schneller kalt als einem Mann, weil die haut dünner ist - sondern du hast auch kalte Hände, weil die Kälte schneller in den Körper kriechen kann. Wie lässt sich das ändern?

Ganz einfach, du musst genügend Vitamin B 12 aufnehmen. Es ist auch gar nicht so schwer, so wieder mehr Wärme ins Leben zu bekommen. Den Tagesbedarf eines Erwachsenen decken zum Beispiel: 150 g Edamer, 100 g Camembert, 300 g Quark oder 100 g Lachs, 75 g Thunfisch oder 150 g Rinderfilet.

Trotzdem solltest du bei einem vermuteten Vitaminmangel nicht einfach drauflosessen, sondern besser erst mal beim Arzt checken lassen, ob das auch wirklich die Ursache dafür ist, dass dir einfach nicht warm wird und deine Haut die Kälte schneller in den Körper lässt.

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Dir ist immer kalt und du bist blass: Eisenmangel

Eisen ist wichtig für die Durchblutung und Sauerstoffversorgung unseres Körpers. Sind die Vorräte erschöpft, äußert sich das durch Müdigkeit trotz Schlaf, Blässe der Haut und ständiges Frieren. Das liegt daran, dass die Wärmeregulation des Körpers nicht mehr richtig funktioniert. Die Folge: es ist dir noch schneller kalt.

Hauptlieferanten für Eisen sind Fleisch, Wurst, Hülsenfrüchte, Getreide und Kerne.

Tipp: Eisen kann der Körper besser verwerten, wenn es in Kombination mit Vitamin C (z. B. aus Orangen, roter Paprika usw.) aufgenommen wird.

Eisenmangel: Das sind die Symptome

Mir ist kalt: Ständiges Frieren und Müdigkeit machen zu schaffen

Es ist ungerecht, aber beim Mensch eben biologisch bedingt: Frau ist schneller kalt, Mann bleibt länger warm. Das Empfinden von Temperatur als Kälte kann bei Männern und Frauen um bis zu 5°C unterschiedlich sein.

Doch kalte Füße haben schnell auch andere Ursachen. "Mir ist kalt" - wenn der Satz häufiger fällt, einfach mal den Check machen. Kommen Müdigkeit und Erschöpfung hinzu, liegen andere Ursachen als das ganz normale Kälteempfinden ein wenig näher. Damit die Wärme auch in kalte Hände zurückkehrt, solltest du also einfach mal deine Ärztin besuchen - und nach einem Check oder Blutbild bist du dann hoffentlich schon schlauer, um dich bald wieder besser zu fühlen.

(ww1)

Artikelbild und Social Media: Hailshadow/iStock

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